»Schau lange in den dunklen Himmel«

Geistervariationen für Schauspieler, Sänger und Musicbanda
In Erinnerung an den Künstler und Visionär Thierry Kazazian

Daniel Christensen (Darsteller), Otto Katzameier (Bariton), Musicbanda Franui

Komposition/musikalische Bearbeitung: Markus Kraler/Andreas Schett
Regie: Corinna von Rad
Bühne: Ralf Käselau
Kostüme: Sabine Blickenstorfer
Dramaturgie: Bettina Auer

Eine Produktion der KunstFestSpiele Herrenhausen und des Theaters Basel mit Unterstützung der Kunstgärtnerei Doll, Salzburg

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Pressestimmen

„Mit einer betörend neuartigen Interpretation der Geistervariationen und anderer Liedzyklen von Robert Schumann lockt die legendäre Osttiroler Musicbanda Franui die Geister zweier Roberts auf die Bühne des Theaters Basel.“
(Basler Zeitung)

„Regisseurin Corinna von Rad verteilt die Textpartikel, die von Kafkas ,Schloss‘, vor allem aber von Robert Walsers Textminiaturen stammen, geschickt im Raum. Sie kann sich schließlich darauf verlassen, dass die munter aufspielende und fröhlich agierende Musicbanda aus Osttitrol das alles musikalisch zusammenhält. Andreas Schett, der das von der Trompete aus auch anleitet, und sein Kokomponist Markus Kraler haben eine ebenso kunstvolle wie kurzweilige Collage geschaffen. Natürlich darf die obligate Marcia funebre nicht fehlen, schließlich bezeichnen sich die Musiker als ,Trauermarschspezialisten‘. Und der Marsch wird beim Wort genommen, als wären sie in New Orleans. Wie diese Partitur über die Genregrenzen hinweg spielt, wie sie Mahlers ,Blumine‘ nachklingen und den Tango in den Walzer gleiten lässt, das ist hinreißend.“ (Hannoversche Allgemeine Zeitung)

„Die zehn Musikerinnen und Musiker rund um Trompeter Andreas Schett versetzen uns in Staunen, so prägnant und virtuos klingt ihr Schumann. (…) ,Schau lange in den dunklen Himmel‘ ist starkes Musiktheater, das sich in facettenreicher Erzählung auf symbolischer Ebene bewegt und zugleich sinnlich berührt.“
(BZ Basel)