Die Musicbanda gleichen Namens spielt seit 1993 in nahezu unveränderter Besetzung und verfügt über einen sofort wieder erkennbaren Klang (die besondere Mischung aus Holz- und Blechbläsern, Saiteninstrumenten und Streichern). Franui waren und sind bei bedeutenden Festivals und Konzertveranstaltern regelmäßig zu Gast (u.a. Wiener Festwochen / Konzerthaus Wien, Burgtheater, Wiener Staatsoper, Mozarteum Salzburg, Tiroler Festspiele Erl, Philharmonie Luxembourg, Kunstfest Pélerinages Weimar, Schauspielhaus Hamburg). Bei der Ruhrtriennale in Duisburg realisierten Franui 2005 gemeinsam mit Regisseur und Schauspieler Sven-Eric Bechtolf das Singspiel „Steine und Herzen“. In Zusammenarbeit mit der Berliner Theaterformation „Nico and the Navigators“ entstand 2006 für die Bregenzer Festspiele das Musik- und Bildertheater „Wo du nicht bist“, das auch in Berlin, München, Parma und Mulhouse gezeigt wurde. 2008 war die Franui-Uraufführung mit dem Titel „Nur ein Gesicht“ bei den Bregenzer Festspielen zu sehen – eine musikalische Auseinandersetzung mit den Deutschen Volksliedern von Johannes Brahms. 2009 wurde in mehreren europäischen Städten anlässlich des 250. Todestages von G.F. Händel die Franui-Pasticcio-Oper „Anaesthesia“ aufgeführt: u.a. bei den Händelfestspielen in Halle a.d. Saale, im Grand Théâtre Luxembourg, bei den KunstFestSpielen Herrenhausen / Hannover, im Berliner Radialsystem und bei den Bregenzer Festspielen (wieder in Zusammenarbeit mit „Nico and the Navigators“).
Im Juni 2010 wurden die „Mahlerlieder“ bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen uraufgeführt. Bei den Salzburger Festspielen 2012 wurde das Musiktehaterstück „Meine Bienen. Eine Schneise“ von Händl Klaus und Franui welturaufgeführt.

Die CD „Mahlerlieder“ erschien im April 2011. Mit dieser Aufnahme komplettierten die Musiker ihre Trilogie über das Liedschaffen im 19. Jahrhundert, die 2007 mit der CD „Schubertlieder“ begann und im Jahr darauf mit „Brahms Volkslieder“ ihre Fortsetzung fand. Im Oktober 2012 erschie die CD „Fool of Love“. Der deutsche Komponist, Sänger und Musiker Karsten Riedel und die Musicbanda haben 16 Sonette ihres gleichnamigen Shakespeare-Abends am Wiener Burgtheater auf CD verewigt.

Alle 4 beim Label col legno veröffentlichten Aufnahmen wurden von der Kritik mit viel Aufmerksamkeit bedacht:

„Immer schon geahnt, noch nie so gehört.“
(Martin Wilkening / Frankfurter Allgemeine Zeitung)
„Die Musicbanda aus Osttirol ist eine wandlungsstarke Trafostation im Spannungsfeld zwischen Klassik, Moderne, Jazz und Volksmusik.“ (Kleine Zeitung)
„(…) eine betörende Mischung aus schmerzlich-schöner Melancholie und beschwingtem Musikantentum, von ergreifendem Ernst und parodistischer Leichtigkeit.“
(Neue Zürcher Zeitung)

„Geschickt gemacht ist das, fein arrangiert, virtuos gespielt und trotzdem – zum Glück – nicht allzu sauber.“ (Carsten Fastner / Die Zeit)

„Eine herrliche Gratwanderung zwischen musikalischen Geschmacksgrenzen, authentischen Interpreten und unsterblichem Liedrepertoire.“ (Bayern 4 Klassik)

„Zum Niederknien schön!“ (Berliner Zeitung)

„Die Kooperation zwischen Sänger und Songwriter Karsten Riedel und der Osttiroler Musicbanda Franui ist zum Weinen schön.“
(Kurier)