sven-eric bechtolf
Wo du nicht bist
frische ware
konzerthaus wien
circus
mahler
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innervillgraten
andreas schett
ende vom lied
totentanz
trauermärsche
musicbanda
Nico and the Navigators
franui
Wo du nicht bist
Bregenzer Festspiele
Bregenz
Wo Du nicht bist
Duisburg
Nico and the Navigators
Steine und Herzen
schubertlieder
wo Du nicht bist
Bregenzerfestspiele
sven-eric bechtolf
Kommende Auftritte
Kommende Auftritte
Franui ist heuer bei den Salzburger Festspielen, in der Wiener Volksoper, im Burgtheater, bei den KunstFestSpielen Herren-
hausen in Hannover, in Berlin, Lyon, in Flandern, in Köln und sonstwo zu hören.
Kommende Auftritte
Franui ist heuer bei den Salzburger Festspielen, in der Wiener Volksoper, im Burgtheater, bei den KunstFestSpielen Herren-
hausen in Hannover, in Berlin, Lyon, in Flandern, in Köln und sonstwo zu hören.
Johannes Eder
Johannes Eder
Klarinette
Bassklarinette
Johannes Eder
Klarinette
Bassklarinette
Bilder
Bilder
Franui 1
Franui 2
Franui 3
Franui 4
Fotographie 1 - 4: Bernd Uhlig
Franui 5
Fotographie: Reiner Pfisterer
Franui 6
Fotographie: Lukas Beck
Bei Namensnennung
Abdruck honorarfrei!
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Franui 1
Franui 2
Franui 3
Franui 4
Fotographie 1 - 4: Bernd Uhlig
Franui 5
Fotographie: Reiner Pfisterer
Franui 6
Fotographie: Lukas Beck
Bei Namensnennung
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Kontakt
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Andreas Schett
c/o CIRCUS
Kochstraße 10
A 6020 Innsbruck
T +43/512/57 51 51
F +43/512/57 51 51-11
ISDN +43/512/57 51 51-15
mail@franui.at
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Andreas Schett
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„Ständchen der Dinge“
„Ständchen der Dinge“
Unser Konzertprogramm mit einem Querschnitt aus den „Schubertliedern“, den „Brahms Volksliedern“ und den „Mahlerliedern“. Fallweise garniert mit den „Creampuffs from Vienna“ und den „Rheingoldcocktails“.
„Ständchen der Dinge“
Unser Konzertprogramm mit einem Querschnitt aus den „Schubertliedern“, den „Brahms Volksliedern“ und den „Mahlerliedern“. Fallweise garniert mit den „Creampuffs from Vienna“ und den „Rheingoldcocktails“.
Schubert - Brahms - Mahler
Schubert - Brahms - Mahler
Wir haben mit col legno die »Schubertlieder«, »Brahms Volkslieder« und »Mahlerlieder« in eine schöne Box gepackt: 3 CDs im Digipack plus extra Booklet inklusive einem schönen Text von Christian Seiler.
Schubert - Brahms - Mahler
Wir haben mit col legno die »Schubertlieder«, »Brahms Volkslieder« und »Mahlerlieder« in eine schöne Box gepackt: 3 CDs im Digipack plus extra Booklet inklusive einem schönen Text von Christian Seiler.
Andreas Fuetsch
Andreas Fuetsch
Tuba
Andreas Fuetsch
Tuba
Impressum
Impressum
© Konzeption, Screen-Design: Circus. Büro für Kommunikation und Gestaltung
© Texte und Bilder (wenn nicht anders angegeben): Franui
© Konzeption, Programmierung & CMS:
Makamuri
Kochstraße 10
A 6020 Innsbruck
Tel + 43/512/93 78 65
info@makamuri.com
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Makamuri
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Creampuffs from Vienna
Creampuffs from Vienna
Der Radiosender Ö1 hat uns für das Festival „Glatt&Verkehrt“ 2009
in Krems mit einem Kompo-
sitionsauftrag zum 200. Todestag Joseph Haydns bedacht.
Creampuffs from Vienna
Der Radiosender Ö1 hat uns für das Festival „Glatt&Verkehrt“ 2009
in Krems mit einem Kompo-
sitionsauftrag zum 200. Todestag Joseph Haydns bedacht.
Der Moszkowski-Klingelton
Der Moszkowski-Klingelton
Der Moszkowski-Klingelton
Erwünscht wäre — wie es bei schönen Klingeltondownloads üblich ist — ein kleiner Beitrag von ca. € 1.-, am besten auf unser Konto:
Österreich:
Kto.-Nr. 00100226472, bei der Bank für Tirol und Vorarlberg, BLZ 16000
Rest der Welt:
IBAN AT971600000100226472
BIC BTVAAT22
Der Moszkowski-Klingelton
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Erwünscht wäre — wie es bei schönen Klingeltondownloads üblich ist — ein kleiner Beitrag von ca. € 1.-, am besten auf unser Konto:
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Die Mahlerlieder-CD
Die Mahlerlieder-CD
Mit dem „Mahler-Liederabend“ beschließt Franui nach Programmen mit Musik von Schubert und Brahms die Trilogie über die Liedkunst des 19. Jahrhunderts. Die CD „Mahlerlieder“ kann man ab sofort hier bestellen!
Die Mahlerlieder-CD
Mit dem „Mahler-Liederabend“ beschließt Franui nach Programmen mit Musik von Schubert und Brahms die Trilogie über die Liedkunst des 19. Jahrhunderts. Die CD „Mahlerlieder“ kann man ab sofort hier bestellen!
Schubert - Brahms - Mahler
Schubert - Brahms - Mahler
Wir haben mit col legno die »Schubertlieder«, »Brahms Volkslieder« und »Mahlerlieder« in eine schöne Box gepackt: 3 CDs im Digipack plus extra Booklet inklusive einem schönen Text von Christian Seiler.
Schubert - Brahms - Mahler
Wir haben mit col legno die »Schubertlieder«, »Brahms Volkslieder« und »Mahlerlieder« in eine schöne Box gepackt: 3 CDs im Digipack plus extra Booklet inklusive einem schönen Text von Christian Seiler.
Orchesterwerk: Uraufführung
Orchesterwerk: Uraufführung
Für das Kammerorchester „Innstrumenti” und Franui haben Markus Kraler und Andreas Schett ein Werk geschrieben, das 2007 in Innsbruck uraufgeführt wurde.
Orchesterwerk: Uraufführung
Für das Kammerorchester „Innstrumenti” und Franui haben Markus Kraler und Andreas Schett ein Werk geschrieben, das 2007 in Innsbruck uraufgeführt wurde.
Brahms Volkslieder
Brahms Volkslieder
Nach Schubert weiter zu Brahms: Brahms-Volkslieder, von Franui ins Licht von heute getaucht. Geschüttelt, neu zusammengefügt, von innen heraus verwandelt.
Brahms Volkslieder
Nach Schubert weiter zu Brahms: Brahms-Volkslieder, von Franui ins Licht von heute getaucht. Geschüttelt, neu zusammengefügt, von innen heraus verwandelt.
Lisa Harringer
Lisa Harringer
Violine
Tonhalle-Orchester Zürich
Lisa Harringer
Violine
Tonhalle-Orchester Zürich
Texte
Texte
Franui - Biographie
Franui - Medienecho
Texte
Franui - Biographie
Franui - Medienecho
„Meine Bienen“
„Meine Bienen“
Für die Salzburger Festspiele bereiten wir momentan unser neuestes Bühnenstück vor: „Meine Bienen. Eine Schneise”, wird es heißen und wir werden im Graben sitzen. Im Bild ein Blick aus der Komponierstube.
„Meine Bienen“
Für die Salzburger Festspiele bereiten wir momentan unser neuestes Bühnenstück vor: „Meine Bienen. Eine Schneise”, wird es heißen und wir werden im Graben sitzen. Im Bild ein Blick aus der Komponierstube.
Ende vom Lied
Ende vom Lied
Abschiedsglocken und ein verzückter Danse macabre: die mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnete CD changiert zwischen Leichenbegängnis und Jungbauernball.
Ende vom Lied
Abschiedsglocken und ein verzückter Danse macabre: die mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnete CD changiert zwischen Leichenbegängnis und Jungbauernball.
Schubertlieder
Schubertlieder
Hier kann die Franui-CD „Schubertlieder” direkt beim Label col legno zum Vorzugspreis von € 16 bestellt werden.
Schubertlieder
Hier kann die Franui-CD „Schubertlieder” direkt beim Label col legno zum Vorzugspreis von € 16 bestellt werden.
Romed Hopfgartner
Romed Hopfgartner
Saxophone
Klarinette
Bassklarinette
Komposition
Romed Hopfgartner
Saxophone
Klarinette
Bassklarinette
Komposition
„Schau lange …“
„Schau lange …“
Bei den KunstFestSpielen Herrenhausen und am Theater Basel kommt in bälde ein Franui-Musiktheater, das den beiden Roberts (Schumann und Walser) nachspürt: „Schau lange in den dunklen Himmel“.
„Schau lange …“
Bei den KunstFestSpielen Herrenhausen und am Theater Basel kommt in bälde ein Franui-Musiktheater, das den beiden Roberts (Schumann und Walser) nachspürt: „Schau lange in den dunklen Himmel“.
Schallplattenkritik: Preis
Schallplattenkritik: Preis
Die Franui-Doppel-CD „Ende vom Lied” wurde von den Juroren der
Vereinigung „Preis der deutschen Schallplatten- kritik“ durch die
Aufnahme in die Bestenliste ausgezeichnet.
Schallplattenkritik: Preis
Die Franui-Doppel-CD „Ende vom Lied” wurde von den Juroren der
Vereinigung „Preis der deutschen Schallplatten- kritik“ durch die
Aufnahme in die Bestenliste ausgezeichnet.
Markus Kraler
Markus Kraler
Kontrabass
Akkordeon
Harmonium
Komposition
Markus Kraler
Kontrabass
Akkordeon
Harmonium
Komposition
Franui gebündelt!
Franui gebündelt!
„Schubertlieder“ und „Brahms Volkslieder“, die beiden bei
col legno erschienenen Produktionen zum Sonderpreis in einem Paket!
zur Bestellung
Franui gebündelt!
„Schubertlieder“ und „Brahms Volkslieder“, die beiden bei
col legno erschienenen Produktionen zum Sonderpreis in einem Paket!
zur Bestellung
Fool of Love
Fool of Love
Gemeinsam mit dem Sänger, Pianisten und Songwriter Karsten Riedel ist unsere Musicbanda in dieser Spielzeit in verkleinerter Besetzung am Burgtheater zu sehen und zu hören. Ein klingendes Shakespeare-Labyrinth!
Fool of Love
Gemeinsam mit dem Sänger, Pianisten und Songwriter Karsten Riedel ist unsere Musicbanda in dieser Spielzeit in verkleinerter Besetzung am Burgtheater zu sehen und zu hören. Ein klingendes Shakespeare-Labyrinth!
Frische Ware
Frische Ware
„… ein tönender Essay, hinreißend leichthändig und schwermütig verfaßt,
über jenen Augenblick, wo Trauer, Ernst und himmelschreiende Komik
nicht voneinander zu trennen sind.”
Frische Ware
„… ein tönender Essay, hinreißend leichthändig und schwermütig verfaßt,
über jenen Augenblick, wo Trauer, Ernst und himmelschreiende Komik
nicht voneinander zu trennen sind.”
Ende vom Lied
Ende vom Lied
Abschiedsglocken und ein verzückter Danse macabre: die mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnete CD changiert zwischen Leichenbegängnis und
Jungbauernball.
Ende vom Lied
Abschiedsglocken und ein verzückter Danse macabre: die mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnete CD changiert zwischen Leichenbegängnis und
Jungbauernball.
Angelika Rainer
Angelika Rainer
Harfe
Zither
Stimme
Haymonverlag
Angelika Rainer
Harfe
Zither
Stimme
Haymonverlag
Die Mahlerlieder-CD
Die Mahlerlieder-CD
Mit dem „Mahler-Liederabend“ beschließt Franui nach Programmen mit Musik von Schubert und Brahms die Trilogie über die Liedkunst des 19. Jahrhunderts. Die CD „Mahlerlieder“ kann man ab sofort hier bestellen!
Die Mahlerlieder-CD
Mit dem „Mahler-Liederabend“ beschließt Franui nach Programmen mit Musik von Schubert und Brahms die Trilogie über die Liedkunst des 19. Jahrhunderts. Die CD „Mahlerlieder“ kann man ab sofort hier bestellen!
Steine und Herzen
Steine und Herzen
Das Franui-Singspiel „Steine und Herzen” wurde bei der Ruhrtriennale
erfolgreich uraufgeführt. Wiederaufnahme in Planung. Pressestimmen hier!
Steine und Herzen
Das Franui-Singspiel „Steine und Herzen” wurde bei der Ruhrtriennale
erfolgreich uraufgeführt. Wiederaufnahme in Planung. Pressestimmen hier!
Frische Ware
Frische Ware
Leider ist auch unsere zweite CD bereits vergriffen!!!
Die gute Nachricht: Wir spielen unser Trauermarsch-Programm „Frische Ware” immer wieder, heuer auch bei den Salzburger Festspielen.
Frische Ware
Leider ist auch unsere zweite CD bereits vergriffen!!!
Die gute Nachricht: Wir spielen unser Trauermarsch-Programm „Frische Ware” immer wieder, heuer auch bei den Salzburger Festspielen.
Bettina Rainer
Bettina Rainer
Hackbrett
(diatonisch, chromatisch)
Gitarre
Stimme
Bettina Rainer
Hackbrett
(diatonisch, chromatisch)
Gitarre
Stimme
Der Moszkowski-Klingelton
Der Moszkowski-Klingelton
Wir haben den zu Unrecht in Vergessenheit geratenen „Moszkowski-Klingelton“ wiederentdeckt. Knapp 3000 Menschen haben ihn schon am Telefon!
Hier geht's zum Download!
Der Moszkowski-Klingelton
Wir haben den zu Unrecht in Vergessenheit geratenen „Moszkowski-Klingelton“ wiederentdeckt. Knapp 3000 Menschen haben ihn schon am Telefon!
Hier geht's zum Download!
drüben
drüben
Die erste Franui-CD mit Namen „drüben” (1997 erschienen) ist leider vergriffen und mittlerweile ein Sammlerstück. Einige Titel haben wir für die CD „Ende vom Lied” neu aufgenommen.
drüben
Die erste Franui-CD mit Namen „drüben” (1997 erschienen) ist leider vergriffen und mittlerweile ein Sammlerstück. Einige Titel haben wir für die CD „Ende vom Lied” neu aufgenommen.
Markus Rainer
Markus Rainer
Trompete
Flügelhorn
Stimme
Münchner Philharmoniker
Markus Rainer
Trompete
Flügelhorn
Stimme
Münchner Philharmoniker
"Komponierhäuschen 2011"
"Komponierhäuschen 2011"
Eine besondere Ehre:
Der Sonderpreis des von den "Gustav Mahler Musikwochen" verliehenen Schallplatten-
preises geht im Mahlerjahr 2011 an Franui!!
"Komponierhäuschen 2011"
Eine besondere Ehre:
Der Sonderpreis des von den "Gustav Mahler Musikwochen" verliehenen Schallplatten-
preises geht im Mahlerjahr 2011 an Franui!!
Andreas Schett
Andreas Schett
Trompete
Flügelhorn
Stimme
Komposition
Musikal. Leitung
Circus
Andreas Schett
Trompete
Flügelhorn
Stimme
Komposition
Musikal. Leitung
Circus
Preis für Mahlerlieder
Preis für Mahlerlieder
Der Radiosender Ö1 zeichnet herausragende Produktionen aus Österreich aus. Der Pasticciopreis des Monats Juni 2011 ging an Franui , nach den Schubertliedern 2007 erhalten wir diesen Preis nun bereits zum zweiten Mal!
Preis für Mahlerlieder
Der Radiosender Ö1 zeichnet herausragende Produktionen aus Österreich aus. Der Pasticciopreis des Monats Juni 2011 ging an Franui , nach den Schubertliedern 2007 erhalten wir diesen Preis nun bereits zum zweiten Mal!
Die Brahms-CD
Die Brahms-CD
Die Franui-Bearbeitung der Brahms-Volkslieder können Sie bei unserem Label col legno bestellen: um 16 € plus Porto, ab 2 Stück portofrei. Außerdem gibt's hier einige Kritiken zu lesen.
Die Brahms-CD
Die Franui-Bearbeitung der Brahms-Volkslieder können Sie bei unserem Label col legno bestellen: um 16 € plus Porto, ab 2 Stück portofrei. Außerdem gibt's hier einige Kritiken zu lesen.
Martin Senfter
Martin Senfter
Ventilposaune
Stimme
Martin Senfter
Ventilposaune
Stimme
Die Schubertlieder-CD
Die Schubertlieder-CD
Hier kann die Franui-CD „Schubertlieder” um 16 € plus Porto online bestellt werden. Außerdem sind viele gute Kritiken zu lesen, u.a. schrieben „Die Zeit” und die FAZ lange schöne.
Die Schubertlieder-CD
Hier kann die Franui-CD „Schubertlieder” um 16 € plus Porto online bestellt werden. Außerdem sind viele gute Kritiken zu lesen, u.a. schrieben „Die Zeit” und die FAZ lange schöne.
Nikolai Tunkowitsch
Nikolai Tunkowitsch
Violine
Viola
Nikolai Tunkowitsch
Violine
Viola
Unsere Gäste
Unsere Gäste
Desöfteren erscheint bei uns der vermaledeite Sänger nicht.
Andere Menschen aber schon.
Hier eine kleine Liste...
Unsere Gäste
Desöfteren erscheint bei uns der vermaledeite Sänger nicht.
Andere Menschen aber schon.
Hier eine kleine Liste...
Franui im Radio!
Franui im Radio!
Uta Sailer vom Bayrischen Rundfunk hat die Musicbanda FRANUI für sie Sendereihe „Musik der Welt” porträtiert.
Zu hören am 23. Juli um 23:05 Uhr auf BR-Klassik!
Franui im Radio!
Uta Sailer vom Bayrischen Rundfunk hat die Musicbanda FRANUI für sie Sendereihe „Musik der Welt” porträtiert.
Zu hören am 23. Juli um 23:05 Uhr auf BR-Klassik!
Preis für Schubertlieder
Preis für Schubertlieder
Der Radiosender Ö1 zeichnet herausragende Produktionen aus Österreich aus. Der Pasticciopreis des Monats Juni 2007 ging an Franui. CD bestellen bei www.col-legno.com
Preis für Schubertlieder
Der Radiosender Ö1 zeichnet herausragende Produktionen aus Österreich aus. Der Pasticciopreis des Monats Juni 2007 ging an Franui. CD bestellen bei www.col-legno.com
Kritik im "stereoplay"
Kritik im "stereoplay"
Kritik im "stereoplay"
Nur ein Gesicht
Nur ein Gesicht
Das inszenierte Konzert „Nur ein Gesicht“ war bisher bei den Bregenzer Festspielen, beim Festival „Odeon.Musik“ im Wiener Odeon und beim Theatertreffen „Herzrasen“ im Deutschen Schauspielhaus Hamburg zu sehen.
Nur ein Gesicht
Das inszenierte Konzert „Nur ein Gesicht“ war bisher bei den Bregenzer Festspielen, beim Festival „Odeon.Musik“ im Wiener Odeon und beim Theatertreffen „Herzrasen“ im Deutschen Schauspielhaus Hamburg zu sehen.
ANÆSTHESIA
ANÆSTHESIA
Unser Händel-Pasticcio ist die bisher letzte Zusammenarbeit mit der Berliner Theater-
kompanie „Nico & the Navigators“. ANÆSTHESIA wurde in Halle, Hannover, Bregenz, Berlin, Luxemburg, Enschede und Lyon gezeigt.
ANÆSTHESIA
Unser Händel-Pasticcio ist die bisher letzte Zusammenarbeit mit der Berliner Theater-
kompanie „Nico & the Navigators“. ANÆSTHESIA wurde in Halle, Hannover, Bregenz, Berlin, Luxemburg, Enschede und Lyon gezeigt.
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Ab sofort kann man sich unsere Neuigkeiten auch frei Haus liefern lassen: nicht zu viel, nicht zu oft und total unaufdringlich. Abonnenten bitte hier klicken!
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bregenzer festspiele, wo du nicht bist, nico and the navigators, kunst aus der zeit, wo du nicht bist, bregenzer festspiele, bregenzerfestspiele, nico and the navigators, schubert, bregenzer festspiele, wo du nicht bist
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wo du nicht bist
wo du nicht bist
Franui und die Berliner Theatertruppe „Nico and the Navigators” mit
einem Bilder- und Musiktheaterstück bei den Bregenzer Festspielen und
in Berlin. Echo hier!
wo du nicht bist
Franui und die Berliner Theatertruppe „Nico and the Navigators” mit
einem Bilder- und Musiktheaterstück bei den Bregenzer Festspielen und
in Berlin. Echo hier!
bregenzer festspiele, wo du nicht bist, nico and the navigators, kunst aus der zeit, wo du nicht bist, bregenzer festspiele, bregenzerfestspiele, nico and the navigators, schubert, bregenzer festspiele, wo du nicht bist
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Im Burgtheater
Im Burgtheater
Franui und Sven-Eric Bechtolf mit den Schubertliedern im Großen Haus des Wiener Burgtheaters: am 14. April und 13. September 2007 – Ein Rückblick!
Im Burgtheater
Franui und Sven-Eric Bechtolf mit den Schubertliedern im Großen Haus des Wiener Burgtheaters: am 14. April und 13. September 2007 – Ein Rückblick!
Mahlerlieder im Radio
Mahlerlieder im Radio
Am 12. Juni 2011 sendet der Deutschlandfunk erneut die Aufzeichnung der Uraufführung unserer „Mahlerlieder“ aus Ludwigsburg.
Mahlerlieder im Radio
Am 12. Juni 2011 sendet der Deutschlandfunk erneut die Aufzeichnung der Uraufführung unserer „Mahlerlieder“ aus Ludwigsburg.
Auf dem Wasser
Auf dem Wasser
In Zeeland (Südholland) am Veerse Meer in Kamperland liegt ein Schiff, das heißt: Franui. Woher wir das so genau wissen? Fanpost aus Bochum!
Auf dem Wasser
In Zeeland (Südholland) am Veerse Meer in Kamperland liegt ein Schiff, das heißt: Franui. Woher wir das so genau wissen? Fanpost aus Bochum!
drüben
drüben
Die Musicbanda Franui fördert seit 1993 Geschichte und Geschichten aus dem unterirdischen Ausstellungsraum des ländlichen Lebens zutage.
drüben
Die Musicbanda Franui fördert seit 1993 Geschichte und Geschichten aus dem unterirdischen Ausstellungsraum des ländlichen Lebens zutage.
Vergangene Auftritte
Vergangene Auftritte
Die Musicbanda FRANUI spielt seit fast neunzehn Jahren in nahezu unveränderter Besetzung. Seit dem ersten Auftritt 1993 bei der Villgrater Kulturwiese ist Franui regelmäßig bei wichtigen Festivals zu Gast.
Vergangene Auftritte
Die Musicbanda FRANUI spielt seit fast neunzehn Jahren in nahezu unveränderter Besetzung. Seit dem ersten Auftritt 1993 bei der Villgrater Kulturwiese ist Franui regelmäßig bei wichtigen Festivals zu Gast.
Franuis Händel-Pasticcio
ANÆSTHESIA
Pasticcio-Oper zum 250. Todestag Georg Friedrich Händels
FRANUI und Nico and the Navigators
Video-Trailer
Aufgeführt bisher bei den Händelfestspielen Halle a.d. Saale, den Festwochen Herrenhausen in Hannover, den Bregenzer Festspielen, im Berliner Radialsystem, im Grand Théâtre du Luxembourg und beim „Grenswerk Kunstenfestival“ in Enschede in den Niederlanden.
"Einfach hinreißend..." befand das "Göttinger Tagblatt".
Weitere Vorstellungen für 2011 sind in Planung!!!
Nachleiden der großen Gefühle
Gesichter werden gleich geblieben sein
sie lassen Luft von einst in sich gerinnen
darunter auch die unseren von damals
(Vittorio Sereni)
In einem szenischen Konzert nahm sich Franui die Deutschen Volkslieder
von Johannes Brahms vor: Lieder, die von Zuneigung und Abschiednehmen
erzählen, von Liebestollheit, Verlust und abgrundtiefer Trauer. Schön
und schaurig zugleich ist diese Sammlung, geschrieben für ein
kollektives Nachleiden der großen Gefühle.
In der Bearbeitung durch Franui ist das Erbmaterial der Volkslieder in
ständigem Wandel begriffen, geht immer neue Verbindungen ein. Ganz- und
Halbstrophen, Melodien und Textzeilen finden im wohlgeordneten Chaos
zueinander. Manch ein Teil sträubt sich freilich auch gegen Mutationen.
Ständchen der Dinge
17 Schubertlieder, von Franui skelettiert, zelebriert, nach- und weiterkomponiert – und auf CD eingespielt:
Hier klicken und in die CD hineinhören!
Wer schnell entschlossen ist, kann die Schubertlieder-CD ab sofort direkt beim Label col legno zum Vorzugspreis von € 16 (plus Porto oder 2 CDs inkl. Porto) bestellen.
Bitte hier klicken!
Cover downloaden
Wind, Fernsicht, Ruhe
Bernhard Raeder und seine Frau Lisa aus Bochum haben geschrieben: Sie sind Eigner eines Schiffes (eine Etap 28i), das vorher „Zwerver” (=Herumtreiber) hieß. Sie suchten einen neuen Namen: „Da kam die alte Liebe zum Villgratental gerade recht. Wir kennen und lieben die Musik von Franui, seit wir in den 90er Jahren des öfteren bei Hanne Schett und zuletzt im Vorjahr Urlaub gemacht haben. In unserem Kopf (und unseren Herzen) verbinden wir Franui mit Erinnerungen an die Osttiroler Bergwelt, die Hochalmen und die Menschen. Franui (immer etwas Wind, gute Fernsicht, Ruhe, Entspannung) wird uns auch in Holland ein ständiger Begleiter sein.”
So kann es gehen. – „Wir legen noch ein paar weitere Bilder bei. Dort hat Franui noch ihren alten Namen, aber Hanne ihre klassische Kittelschürze.” – Voila! (Schautla!)
Feuerwerk am Theaterhimmel
Die Uraufführung von „Wo Du nicht bist“ der Berliner
Kult-Theaterformation „Nico and the Navigators“ bescherte dem Bregenzer
Festspielpublikum am Freitag einen wunderbaren Abend, der abseits von
konventionellem Erzähltheater ein Feuerwerk an schauspielerischen
Sternschnuppen in den Theaterhimmel zauberte. Die acht Charaktere
wandeln sprech- und bewegungstechnisch perfekt durch eine Bühne von
Oliver Proske, die eine „Denklandschaft“ sein will. Da gibt es eine
kleine Brücke, dazu einen Pavillon, in dem die Ausnahmemusiker von
Franui Schubertlieder gegen den Strich bürsten.
(Salzburger Nachrichten)
Almwiese und Musicbanda
Franui ist der Name für eine Almwiese im kleinen, 1402 Meter über dem Meer gelegenen Osttiroler Dorf Innervillgraten (Österreich), in dem die Musiker großteils aufgewachsen sind.
Über den Berggrat verläuft die Grenze zu
Südtirol und geht man dort hinunter, gelangt man nach Toblach, wo
Gustav Mahler einige Sommermonate lang das Lied von der Erde sowie die
9. und 10. Symphonie geschrieben hat.
Höhepunkte in der Arbeit der seit 1993 existierenden Musicbanda waren das Singspiel „Steine und Herzen“, das im Rahmen der Ruhrtriennale 2005 in der Kraftzentrale in Duisburg uraufgeführt wurde (Libretto und Regie: Sven-Eric Bechtolf) sowie das Musik- und Bildertheater „wo du nicht bist“ (2006), das gemeinsam mit der Berliner Theaterformation NICO AND THE NAVIGATOTS bei „Kunst aus der Zeit (KAZ)“ im Rahmen der Bregenzer Festspiele und in Berlin und München aufgeführt wurde (Regie: Nicola Hümpel, Bühne: Oliver Proske).
Franui und Streichorchester
„Komponisten unserer Zeit” heißt eine Reihe, die das Kammerorchester „Innstrumenti” seit einigen Jahren erfolgreich gestaltet: Am 3.3.2007 stand neben Kompositionen von Martin Ohrwalder, Kurt Estermann und Werner Pirchner auch eine Franui-Uraufführung am Programm: „Steine und Herzen. Zwei Sätze für Musicbanda und Streichorchester” – ein Ableger des gleichnamigen Singspieles. Wie in einem Concerto grosso spielen sich die Musicbanda, die Holz- und Blechbläser des Orchesters ersetzt, und der Streicherchor die Themen aus dem Bühnenwerk zu. Manchmal gerät auch alles ineinander. Der erste Satz gilt der „dunkel lockenden Welt“ (© Händl Klaus) des mächtigen Bergriesen Tête de Dragon, in dessen Schatten sich ein rätoromanisch sprechendes Dorf seit Jahrhunderten verbirgt. Der zweite Satz erklingt im Salon eines Genfer Bankiers, ein Ort, den das Licht der Aufklärung bereits erreicht hat.
Steine und Herzen
für Streichorchester und Musicbanda
1. Satz: Margolina (schnell)
2. Satz: Julie (langsam)
Vom Friedhof auf den Tanzboden
„Ende vom Lied”, das aktuelle Franui-Album, vollzieht die musikalische
Überführung von einer rechteckigen Fläche in eine andere: vom Friedhof
auf den Tanzboden. Wo eben noch am offenen Grab die „Abschiedsglocken“
zu vernehmen waren, folgt nun der ausgelassene Tanz mit einem Gerippe;
überschwengliche Lebendigkeit und die Vorahnung der Leere, die zurück
bleibt, wenn die Musik verstummt; ein verzückter Danse macabre im
Wissen über den Abgrund Abgrund, der in die Tiefe führt, wo der
Bretterboden endet.
Doppel-CD, 107 Min., hier bestellen um EURO 17,- zuzügl. Versandspesen statt EURO 21,70 im Geschäft!
Herausragend neu veröffentlicht
Die Doppel-CD „Ende vom Lied“ wurde von den Juroren der Vereinigung
„Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ durch die Aufnahme in die
Bestenliste 3/2005 ausgezeichnet: „... eine der künstlerisch
herausragenden Neuveröffentlichungen des Tonträgermarktes“, so die
Juroren.
Nur ein Gesicht auf Erden lebt
Nach den Schubertliedern (col legno WWE 20301) nimmt sich die Musicbanda Franui nun die Deutschen Volkslieder von Johannes Brahms vor, die er 1893/94 als alter Mann herausgegeben hat: Lieder, die von Zuneigung und Abschiednehmen erzählen, von Liebestollheit, Verlust und abgrundtiefer Trauer. Schön und schaurig zugleich ist diese Sammlung, geschrieben für ein kollektives Nachleiden der großen Gefühle.
Beste Voraussetzungen also für die trauermarsch- und tanzbodenerprobte Musicbanda, die Brahms’schen Notenblätter gegen das Licht zu halten und weiter zu komponieren – durchaus im Wissen, dass auch manches »Volkslied« von einem mehr oder weniger vergessenen Tonsetzer oder Textdichter frei erfunden ist: So wurde Anton Wilhelm Florentin von Zuccalmaglio, auf dessen Sammlung Brahms bei der Bearbeitung der 49 Deutschen Volkslieder WoO 33 größtenteils zugreift, als »Fälscher« gebrandmarkt, der absichtlich mit eigenen Volksliedern die Zeitgenossen zum Besten hielt. ...
Ständchen der Dinge
17 Schubertlieder, von Franui skelettiert, zelebriert, nach- und weiterkomponiert – und auf CD eingespielt:
Hier klicken und in die CD hineinhören!
Wer schnell entschlossen ist, kann die Schubertlieder-CD direkt beim Label col legno zum Vorzugspreis von € 16 bestellen.
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„Franui führen uns in die überfüllten Beisln, in denen Schubert trotz Alkohol, Tabak, Lärm und Schmerzen spielte und spielte und spielte. An Orte, wo er vielleicht schon das scheele Grinsen seiner späten Anverwandten Strawinsky, Schostakowitsch, Weill und Lennon bemerkt hat. Dort, wo man den Blues liebt.“ (Thomas Wördehoff)
Hörproben
Kompassmesse (1.9MB)
B 100 (2.2MB)
Weiße Nacht (2.7MB)
Möbiuspolka (0.8MB)
Musicbanda FRANUI - Konzerte 2012
„Fool of Love“
am 21. Mai 2012, 19:30 Uhr
Franui mit Karsten Riedel
Burgtheater Wien
Infos & Karten
„Brahms Volkslieder“
am 22. Mai 2012, 20:00 Uhr
Volksoper Wien
Franui mit Sven-Eric Bechtolf
Infos & Karten
„Ständchen der Dinge“
am 24. Mai 2012, 19:30 Uhr
Landestheater Innsbruck
Benefiz für das SOS Kinderdorf!
Infos & Karten
„Mahlerlieder“
am 5. Juni 2012, 20:00 Uhr
Volksoper Wien
Franui mit Sven-Eric Bechtolf & Daniel Schmutzhard
Infos & Karten
„Schau lange in den dunklen Himmel“
Uraufführung
am 10. Juni 2012
KunstFestSpiele Herrenhausen, Hannover (D)
Franui mit Otto Katzameier & Daniel Christensen
Regie: Corinna von Rad
Infos & Karten
„Fool of Love“
am 16. Juni 2012, 19:30 Uhr
Franui mit Karsten Riedel
Burgtheater Wien
Infos & Karten
„Fool of Love“
am 19. Juni 2012, 20:00 Uhr
Franui mit Karsten Riedel
Burgtheater Wien
Infos & Karten
„Brahms Volkslieder“
am 1. Juli 2012
Festival Le Nuits de Fourvière, Lyon (F)
Franui mit André Wilms
Infos & Karten
„Mahlerlieder“
am 2. Juli 2012
Festival Le Nuits de Fourvière, Lyon (F)
Franui mit André Wilms
Infos & Karten
„Frische Ware“
am 15. Juli 2012, 11:00 Uhr
Tiroler Festspiele Erl
Passionsspielhaus
Infos & Karten
„Mahlerlieder“
am 21. Juli 2012, 20:00 Uhr
Festival wellenklænge
Lunz am See
Infos & Karten
„Mahlerlieder“
am 22. Juli 2012, 19:30 Uhr
Salzburger Festspiele
Große Universitätsaula
mit Texten von Walter Kappacher
Franui mit Sven-Eric Bechtolf
Infos & Karten
„Frische Ware“
am 24. Juli 2012, 19:30 Uhr
Salzburger Festspiele
Große Universitätsaula
Franui mit Sven-Eric Bechtolf
Infos & Karten
„Brahms Volkslieder“
am 14. August 2012, 19:30 Uhr
Salzburger Festspiele
Große Universitätsaula
Franui mit Sven-Eric Bechtolf
Infos & Karten
„Meine Bienen. Eine Schneise“
Musikstück von Händl Klaus und Franui
Auftragswerk der Salzburger Festspiele
Franui mit Stefan Kurt, André Jung, Brigitte Hobmeier und einem Wiltener Sängerknaben
Regie:Nicolas Liautard
Welturaufführung am 23. August 2012, 19:30 Uhr
Landestheater Salzburg
weitere Vorstellungen am 25., 27. 29., 30. und 31. August
Infos & Karten
„Mahlerlieder“
am 4. September 2012
La Bâtie-Festival de Genève, Genf (CH)
Franui mit André Wilms
„Schubertlieder“
am 20. September 2012, 20:00 Uhr
Festspiele Südtirol
Grand Hotel Toblach (I)
„Schau lange in den dunklen Himmel“
am 23., 24. und am 28. September 2012
Theater Basel (CH)
Franui mit Otto Katzameier & Daniel Christensen
„Mahlerlieder“
am 4. Oktober 2012, 19:30 Uhr
Festspielhaus St. Pölten
mit Texten von Walter Kappacher
Franui mit Sven-Eric Bechtolf
Infos & Karten
„Frische Ware“
am 24. November 2012, 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie (D)
„Der Doppelgängereffekt“
am 3. Jänner 2013, 18:00 Uhr
Festspielhaus Erl
Tiroler Festspiele Erl
Franui mit Michael Kupfer & Margarita Oganesjan
Infos & Karten
„Brahms Volkslieder“
am 4. Februar 2013, 20:00 Uhr
Grand Théâtre Luxembourg
Théâtre des Capucins
Franui mit Sven-Eric Bechtolf
Infos & Karten
„Mahlerlieder“
am 5. Februar 2013, 20:00 Uhr
Grand Théâtre Luxembourg
Théâtre des Capucins
Franui mit André Wilms
Infos & Karten
Vergangene Konzerte der Musicbanda FRANUI
FRANUI drüben
1 Tull
2 Drei Gesätze
3 Die dörfliche Aufklärung
4 Ordnung
5 Litanei der Flüche
6 Geschichtsbetrachtung
7 Riesenrundgemälde
8 Schreibt die Ortsbäuerin
9 Finschtra Frau
10 Adam und Eva
11 Das Feld neben meinem Haus
12 In die Dunkelheit
13 Zeit
Eine Auswahl vergangener Auftritte
„Fool of Love”
Shakespeare-Sonette mit Karsten Riedel
Burgtheater Wien
Premiere am 15. Februar 2012
weitere Vorstellungen:
27. Februar /15. & 21. März / 15. & 17. April 2012
„ANÆSTHESIA”
Händel-Festspiele, Halle a.d. Saale (D) - Uraufführung
am 4./5./6. Juni 2009
Festwochen Herrenhausen, Hannover (D)
am 12. & 14. Juni 2009
Bregenzer Festspiele - KUNST AUS DER ZEIT
am 12. (ÖEA) & 13. August 2009
Radialsystem V, Berlin (D)
am 4./5./6./7. November 2009
Luxemburg, Grand Théâtre du Luxembourg (LU)
am 27. & 28. November 2009
Radialsystem V, Berlin (D)
am 2./3./4. März 2010
Grenswerk Kunstenfestival, Enschede (NL)
am 30. September & am 1. Oktober 2010
Festival „Nuits de Fourvière 2011“, Lyon (F)
am 4. & 5. Juli 2011
„Nur ein Gesicht” - Brahms Volkslieder
Bregenzer Festspiele - KUNST AUS DER ZEIT
am 27. (UA) & 29. Juli 2008
Odeon Wien - OdeonMusik
am 25./26./27. Februar 2010
Deutsches Schauspielhaus Hamburg (D)
am 3. Oktober 2010
„Wo Du nicht bist” - Schubertlieder
Bregenzer Festspiele - KUNST AUS DER ZEIT
am 4. (UA) & 5. August 2006
Sophiensaele Berlin (D)
am 10./11./12./13./15./16. August 2006
Muffathalle München (D)
am 7. & 8. Februar 2007
Teatro Due Parma - Teatro Festival Parma (I)
am 25. & 26. Oktober 2007
Mulhouse (F)
La Filature – Festival Trans(e)
am 28. & 29. März 2008
„Steine und Herzen” - Ruhrtriennale 2005
Ein Singspiel von Sven-Eric Bechtolf und FRANUI
Kraftzentrale, Landschaftspark Nord - Duisburg (D)
Uraufführung am 2. September 2005
weitere Vorstellungen am
5./7./9./10./11./13./15./16./17. September 2005
Franui im Konzert
Volksoper Wien
am 9. Mai 2012
Festival of Flanders, Kortrijk (BE)
am 4. Mai 2012
Radialsystem V, Berlin (D)
am 8. März 2012
Mozarteum Salzburg, Großer Saal
am 18. Dezember 2011
Schloss Goldegg/Salzburg
am 24. November 2011
Stadtsaal Lienz
am 11.November 2011
Konzerthaus Berlin, Gendarmenmarkt (D)
am 8. November 2011
Festspiele Südtirol, Grand Hotel Toblach (I)
am 24. September 2011
Festival Alpentöne, Altdorf (CH)
am 14. August 2011
Festival St. Gallen/Steiermark
am 12. August 2011
Attersee Klassik, Straß i. Attergau
am 7. August 2011
Academia Vocalis Wörgl, Tirol
am 23. Juli 2011
sommer.theater.hall, Kurhaus Hall
am 21. Juli 2011
Tiroler Festspiele Erl, Passionsspielhaus
am 17. Juli 2011
Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Segrahn (D)
am 10. Juli 2011
KunstFestSpiele Herrenhausen, Hannover (D)
am 10. & 11. Juni 2011
Konzerthaus Wien, Mozartsaal
am 4. Juni 2011
Festival "Wege durch das Land", Oelde (D)
am 3. Juni 2011
Ludwigsburger Schlossfestspiele (D)
am 2. Juni 2011
Treibhaus Innsbruck, Theater im Turm
am 14. Mai 2011
Mittwochskonzerte des WDR
Rudolf Oetker Halle, Bielefeld (D)
am 16. Februar 2011
Gemeindesaal Innervillgraten
am 26. Dezember 2010
Mozarteum Salzburg, Großer Saal
am 19. Dezember 2010
Veranstaltungszentrum Blaike, Völs
am 20. November 2010
Schlosstheater Laxenburg
am 8. & 9. Oktober 2010
Festspiele Südtirol, Grand Hotel Toblach (I)
am 25. September 2010
Tiroler Festspiele Erl, Passionsspielhaus
am 11. & 18. Juli 2010
Komödienfestspiele Porcia, Spittal a.d. Drau
am 1. Juli 2010
Ludwigsburger Schlossfestspiele (D)
am 10., 11., 12. & 13. Juni 2010
Paul-Hofhaimer-Tage, Radstadt
am 28. Mai 2010
Festival POLKA NOVA, Porgy & Bess, Wien
am 23. Mai 2010
Festsaal Kloster Weißenau, Ravensburg (D)
am 16. April 2010
CONGRESS Innssbruck
am 15. April 2010
Congress Center Villach
am 20. März 2010
Tauernsaal, Breitenwang/Außerfern
am 19. März 2010
Luxembourg Festival, Philharmonie Luxembourg (LU)
am 24. November 2009
Kunstfest Weimar „pèlerinages“, Weimarhalle (D)
am 13. September 2009
Festwochen Gmunden, Stadttheater Gmunden
am 15. August 2009
Festival Glatt&Verkehrt, Krems
am 22. Juli 2009
Tiroler Festspiele Erl, Passionsspielhaus
am 12. Juli 2009
Konzerthaus Wien, Mozartsaal
am 21. Juni 2009
BTV Stadtforum Innsbruck, Tonhalle
am 22. April 2009
Radiokulturhaus Wien, Großer Sendesaal
am 13. & 14. März 2009
Gemeindesaal Innervillgraten
am 26. Dezember 2008
Mozarteum Salzburg, Großer Saal
am 18. & 19. Dezember 2008
Volkstheater München (D)
am 18. Oktober 2008
Schloss Tirol, Dorf Tirol (I)
am 31. August 2008
Niedersächsische Musiktage
Kaiserpfalz, Goslar (D)
am 26. September 2008
Niedersächsische Musiktage
Bündheimer Schloss, Bad Harzburg (D)
am 7. September 2008
Festwochen Gmunden, Stadttheater Gmunden
am 29. August 2008
Festival Stummer Schrei, Stumm i. Z.
am 4. August 2008
Bregenzer Festspiele, Kunsthaus Bregenz
am 23.Juli 2008
Schloss Runkelstein, Bozen (I)
am 3. Juli 2008
Festival interregional, Telfs/Flaurling
am 7. Juni 2008
Schumannfest Düsseldorf, Schloss Benrath (D)
am 10. Mai 2008
Kulturgasthaus Bierstindl, Innsbruck
am 2. & 3. Mai 2008
Gemeindesaal Innervillgraten
am 26. Dezember 2007
Staatsoper Wien
am 25. September 2007
Alter Hörsaal der Psychiatrie, Innsbruck
am 21. April 2007
Burgtheater Wien
am 14. April & 13. September 2007
Komponisten unserer Zeit
Canisianum, Innsbruck (mit dem Tiroler Kammerorchester)
am 3. März 2007
Porgy & Bess, Wien
am 21. Dezember 2006
Festival Stummer Schrei, Stumm i. Z.
am 15. Juli 2006
Spielboden Dornbirn
am 21. Februar 2006
Grand Hotel, Tobach (I)
am 18. Februar 2006
Laas i. Vinschgau (I)
am 17. Februar 2006
Lienz/Osttirol
am 8. Oktober 2005
Ruhrtriennale 2005 - Eröffnungsfest
Jahrhunderthalle Bochum (D)
am 20. August 2005
Musikforum Viktring, Arkadenhof
am 18. Juli 2005
Kulturgasthaus Bierstindl, Innsbruck
am 4. März 2005
Kulturgasthaus Bierstindl, Innsbruck
am 4./5./.6. November 2004
Tiroler Festspiele Erl
am 9. & 30. Juli 2004
Kaprun/Kitzsteinhorn
am 3. Juli 2004
Kunstverein Kärnten, Künstlerhaus Klagenfurt
am 25. Oktober 2003
Breitenwang i. Außerfern, Tauernsaal
am 11. März 2003
Volksschauspiele Telfs, Rathaussaal
am 11. August 2002
Villgrater Kulturwiese, Gemeindesaal Innervillgraten
am 3. August 2002
Konzerthaus Wien, Mozartsaal
am 27. Mai 2002
Grad & Schräg, Rosenberg bei Stainz bei Straden
am 2. September 2001
Kulturgasthaus Bierstindl, Innsbruck
am 27. April 2001
Festival Bluval, Straubing (D)
am 30. September 2000
Bahnhof Reutte/Außerfern
am 29. September 2000
Gustav-Mahler-Musikwochen
Grand Hotel, Tobach (I)
am 9. Juli 2000
Konzerthaus Wien, Mozartsaal
am 4. Juni 2000
EBU International Contemporary Folk Music Festival
Portorož (SLO)
im Juli 1998
Osterfestival Tirol, Hall i. T.
am 18. Juli 1998
Porgy & Bess, Wien
am 17. Juli 1998
Creampuffs from Vienna
„Creampuffs from Vienna“ - Hommage á Joseph Haydn
heißt das zwölfminütige Stück, in dem Themen aus den 12 Deutsche Tänzen (Hob. IX:12), den 12 Menuetten (Hob. IX:11) und das Schottische Lied „Im Schummern“ (Hob. XXXIb:26) verarbeitet sind.
creampuff [coll.]
„Sahnestück“ {n} [fig.] ; aber auch „Waschlappen“ {m} [ugs.: Feigling, Schwächling]
[gastr.] „Windbeutel“ {m} in Österreich also „Brandteigkrapferl“
Ein Auftragswerk des ORF.
„Franuis Bearbeitungen sind von jeglichen Einteilungen oder Schubladen unabhängig. Gespür, Sorgfalt und Witz sind die Werkzeuge; leichte Ironie und gleichzeitig hingebungsvolle
Liebe zu den Vorlagen charakterisieren die Haltung dieses Ensembles.“
Albert Hosp, Ö1
„Ständchen der Dinge“
Ein Kaleidoskop unserer letzten beiden CD-Produktionen.
Lieder von Schubert und Brahms, gespielt mit Holz- und Blächbläsern, Saiteninstrumenten und Streichern.
„Melancholie gepaart mit bärbeißigem Witz, Naturpoesie und leichtem Hang zum Morbiden. Eine ähnlich gelungene Fusion, die dabei nicht nur den Kennern und Musikenthusiasten auch noch echten Spaß macht, gibt es kaum. Vielleicht liegt hier sogar der Schlüssel zum unverkrampften Umgang mit der Musiktradition...“
(DAS LUXEMBURGER WORT)
"Mahlerlieder" im Radio
Am 12. Juni 2011 sendet der Deutschlandfunk abends einen Live-Mitschnitt unserer „Mahlerlieder“.
Aufgezeichnet wurde das Konzert am 10. Juni 2010 bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen.
Und das beste: Der ehemals verschwundene Sänger taucht auch dabei auf.
Die Musiker mit ihrer eigenwilligen, sofort wiedererkennbaren Klangbatterie aus Bläsern, Streich- und Saiteninstrumenten sind dabei nicht Interpreten, sondern Erzähler von Musik. Anhand einer Auswahl aus dem Mahler'schen Liedwerk wird ein Perspektivenwechsel vollzogen: Der Zuhörer erkundet, aus welchem Humus diese Musik entstanden ist - wie Mahler aus Sicht der Volksmusik klingt.
(aus der Programmankündigung des Senders)
Franui im Radio!
„Frisch, frech, frei: Franui”
Porträt der Tiroler Musicbanda
Von Uta Sailer
am Samstag, 23. Juli 2011, von 23.05 bis 24.00 Uhr
BR-Klassik
Wer grad nicht im Sendegebiet ist, kann hier BR-Klassik als Stream hören.
Erstes Medienecho
„Franui liefert eine ganz eigene, großartige Form der Mahler-Adaption, die Mahler ins Volksmusikalische wendet, dies aber hochgradig reflektiert und geistreich tut. Dieser Annäherung fehlt bei allem Witz alles Parodistische, vielmehr besitzt sie etwas enorm Liebevolles und tief Ernsthaftes - und immer wieder auch sehr Anrührendes.”
(Bayerischer Rundfunk, BR-Klassik, CD-Tipp 26.05.2011)
Schöne Ruhe und Einfachheit
„Auf diesem Album findet das Tiroler Ensemble einen Kipppunkt zwischen der für Mahler so bitteren Volksmusik und dem Kunstwillen.
Volksmusik ist hier Musik, die auf dem Weg ist, unerlöst, voller Hoffnung auf die Erlösung durch Kunst. Nicht nur dem fein ausgewogenen Ensemble, auch dem Bariton Daniel Schmutzhard, der einige Lieder auf diesem Album singt, gelingt eine schöne Ruhe und Einfachheit zu erzeugen.”
Nicht ungespenstisch, wunderbar lakonisch interpretiert.
(Helmut Jasbar, Radio Ö1)
Aus der Würdigung der Jury
Der weltweite Mahler-Hype provoziert Gegenkonzepte: Jetzt hat „Franui“, eine wilde Ost-Tiroler “Musicbanda”, ihn quasi „heimgeholt“, und in unmittelbarer Nähe zu Mahlers Toblacher Feriendomizil eine neue alpenländische Perspektive auf sein Liedschaffen freigelegt - mit einer aberwitzigen Besetzung aus sieben Bläsern, Akkordeon, Zither, Harfe und Violine. Ihr „Liederabend mit Erinnerungen an die Ewigkeit samt unverhofften Eintreffen des Sängers“ läßt uns in seiner unverstellten Naivität, seiner rustikalen Raffinesse, seiner Zärtlichkeit, seinen Naturlauten, seiner tiefen Traurigkeit und seiner „blühenden“ Phantasie endlich wieder in die Seelen(ab)gründe dieser wunderbaren Musik blicken und fühlen. Zugleich erfahren wir, dass Mahlers Musik (wie auch seine Texte) grundsätzlich von „unten“, aus des Volkes Seele, seiner Trauer, seinen Weisen, schöpfen, und deshalb für alle Ethnien zugänglich ist, ob Klezmer, Zigeunermusik oder Alpenklang, und dass hier alle Zungenschläge ein Zuhause finden. Neun Lieder erklingen zunächst „ohne Worte“ und öffnen den Blick (und die Seele) für den musikalischen Subtext: ihre archaische Schönheit, ihre naiven Glücksverheissungen, ihre zutiefst menschlichen Profile werden scharf herausmodelliert, bevor Bariton Daniel Schmutzhard mit altmodischem Pathos die tieferen Schichten, ihre Tristesse, Einsamkeit und Todesnähe ausleuchtet. Franui gelingt hier das große Kunststück, Mahlers Musik von allem zivilisatorischen Müll und Konzertsaal-Mief zu befreien, und ihr ein Stück ihrer Naivität, ihrer erschütternden Aura, ihrer schmerzlichen Schönheit und Wahrheit zurückzugeben. Das ist eine völlig neue Art von Werktreue.
Haben wir Mahlers Musik zuletzt nicht doch etwas überstrapaziert? Und brauchen wir wirklich 250 Einspielungen seiner ersten Sinfonie? Der weltweite Mahler-Hype der letzten Jahre hat das Verständnis seiner Musik kaum gefördert, sondern den Kern seiner Botschaften eher verwässert und eingeebnet: Wer hören will, was „hinter den Noten“ steht, der ist mit den alten Mahler-Propheten des letzten Jahrhunderts noch immer besser bedient als mit den aalglatten Perfektionisten von heute: Oder man sucht nach neuen, zeitgemäßen Formen der Annäherung, begibt sich auf das heikle Feld der freien Improvisation, wie Uri Caine, oder der seriösen Travestie, wie das Wiener Amarcord-Ensemble mit der hinreißenden Elisabeth Kulman.
Jetzt hat eine wilde und sensible Ost-Tiroler „Musicbanda“ mit dem schönen ladinischen Namen „Franui“ (nach einer Almwiese) in unmittelbarer Nähe zu Mahlers „Toblacher“ Feriendomizil eine völlig neue alpenländische Perspektive auf Mahlers Liedschaffen ermöglicht: Mit einer aberwitzigen Besetzung aus sieben Bläsern, Akkordeon, Zither, Harfe und Violine präsentiert „Franui“ einen 70-minütigen „Liederabend mit Erinnerungen an die Ewigkeit samt unverhofften Eintreffen des Sängers“, mit unverstellter Naivität und rustikaler Raffinesse, mit Zärtlichkeit, tiefer Traurigkeit und „blühender“ Fantasie. Ein Liederabend, der uns endlich wieder in die Seelen(ab)gründe dieser wunderbaren Musik blicken und fühlen lässt. Zugleich erfahren wir, dass Mahlers Musik (wie auch seine Texte) grundsätzlich von „unten“, aus des Volkes Seele, seiner Trauer, seinen Weisen schöpft – und deshalb für alle Ethnien zugänglich ist, ob Klezmer, Zigeunermusik oder Alpenklang; und dass hier alle Zungenschläge und Dialekte ein Zuhause finden. Des Heimatlosen Heimat ist eben die ganze Welt – und der geblasene Trauermarsch die zentrale Metapher für das ewige Wandern der Sterblichen auf der Suche nach dem Seelenfrieden.
Neun Lieder erklingen zunächst „ohne Worte“ und öffnen den Blick (und die Seele) für den musikalischen Subtext: Ihre archaische Schönheit, ihre naiven Glücksverheißungen, ihre zutiefst menschlichen Profile werden scharf herausmodelliert, bevor Bariton Daniel Schmutzhard mit altmodischem Pathos ihre tieferen Schichten, ihre Tristesse, Einsamkeit und Todesnähe ausleuchtet.
Franui gelingt hier das große Kunststück, Mahlers Musik von allem zivilisatorischen Müll und Konzertsaal-Mief zu befreien, den die Kulturindustrie (und viele Pharisäer) in den letzten Jahrzehnten über ihr aufgetürmt haben, und ihr ein Stück ihrer Naivität, ihrer erschütternden Aura, ihrer schmerzlichen Schönheit und Wahrheit zurückzugeben. Das ist eine völlig neue Art von Werktreue.
Wir laden gern uns Gäste ein
Rezitation:
Sven-Eric Bechtolf, Händl Klaus, Andre Wilms
Gesang:
Karsten Riedel, Daniel Schmutzhard, Otto Katzameier, Theresa Dlouhy, Terry Wey, Clemens Kölbl, Lukas Kargl
Instrumentalisten:
Rainer Annewandter, Cornelia Rainer, Sylvia Rainer, Lydia Altenburger, Gabriel Hopfmüller
Erstes Medienecho
„Franui liefert eine ganz eigene, großartige Form der Mahler-Adaption, die Mahler ins Volksmusikalische wendet, dies aber hochgradig reflektiert und geistreich tut. Dieser Annäherung fehlt bei allem Witz alles Parodistische, vielmehr besitzt sie etwas enorm Liebevolles und tief Ernsthaftes - und immer wieder auch sehr Anrührendes.”
(Bayerischer Rundfunk, BR-Klassik, CD-Tipp 26.05.2011)
Ab sofort können Sie die 3-CD-Box im col legno-Shop bestellen.
Wir haben bei col legno erfolgreich auf die Preisgestaltung einwirken können (online um € 30,–). Somit gibt es dreieinhalb Stunden Franui fast geschenkt.
»... und die Blaskapelle fährt den Sensibelchen mit vollem Trara über die Krawatte.«
(Christian Seiler)
Meine Bienen. Eine Schneise
Musikstück von Händl Klaus und Franui
Regie:Nicolas Liautard
Auftragswerk der Salzburger Festspiele
Franui mit Stefan Kurt, André Jung, Brigitte Hobmeier und einem Wiltener Sängerknaben
Welturaufführung am 23. August 2012, 19:30 Uhr
Landestheater Salzburg
weitere Vorstellungen am 25., 27. 29., 30. und 31. August
Infos & Karten
„Schau lange in den dunklen Himmel“
Geistervariationen für Schauspieler, Sänger und Musicbanda
In Erinnerung an den Künstler und Visionär Thierry Kazazian
10.6. Hannover, Herrenhäuser Gärten, Galerie
23., 24. und 28.9. Theater Basel
Daniel Christensen (Darsteller), Otto Katzameier (Bariton), Musicbanda Franui
Komposition/musikal. Berarb.: Markus Kraler/Andreas Schett
Regie: Corinna von Rad
Bühne: Ralf Käselau
Kostüme: Sabine Blickenstorfer
Dramaturgie: Bettina Auer
Eine Produktion der KunstFestSpiele Herrenhausen und des Theaters Basel mit Unterstützung der Kunstgärtnerei Doll, Salzburg
Ab sofort können Sie die 3-CD-Box im col legno-Shop bestellen.
Wir haben bei col legno erfolgreich auf die Preisgestaltung einwirken können (online um € 30,–). Somit gibt es dreieinhalb Stunden Franui fast geschenkt.
»... und die Blaskapelle fährt den Sensibelchen mit vollem Trara über die Krawatte.«
(Christian Seiler)
Fool of Love
Karsten Riedels Shakespeare-Sonette bilden den Rahmen für einen ungewöhnlichen Theaterabend. Ebenso ungewöhnlich sind die Arrangements, die die Musicbanda dazu liefert.
Irgendjemand hat gemeint: "Dorf-Pop"...
Die Termine der nächsten Vorstellungen finden sie hier auf der Homepage des Burgtheaters. Bitte rechzeitig Karten sichern!
Demnächst werden wir bei unserem Label col legno die CD zu "Fool of Love" mit Karsten Riedels Sonett-Vertonungen produzieren.
Mit dabei: die ganze Musicbanda in ihrer vollen Besetzung!
All music written by Markus Kraler / Andreas Schett (AKM) inspired by Johannes Brahms’ Deutsche Volkslieder
All texts from Deutsche Volkslieder
Johannes Eder, clarinet, bass clarinet
Andreas Fuetsch, tuba
Romed Hopfgartner, saxophones, clarinet, bass clarinet
Markus Kraler, double bass, accordion
Angelika Rainer, harp, zither, voice
Bettina Rainer, dulcimer, voice
Cornelia Rainer, bandoneon, voice
Markus Rainer, trumpet, cornet, voice
Sylvia Rainer, voice
Andreas Schett, trumpet, cornet, voice
Martin Senfter, valve trombone, voice
Nikolai Tunkowitsch, violin, viola
Recording Date August 1–3, 2008
Recording Location Veranstaltungszentrum Tulfes
Diskographie
„Schubertlieder“ (2007) heißt die aktuelle CD: Sie enthält die Musik, die für das Bühnenwerk „wo du nicht bist” komponiert wurde und in Bregenz und Berlin aufgeführt wurde.
Die 2004 erschienene Doppel-CD „Ende vom Lied“ wurde mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.
„Frische Ware“ erschien 2000 und enthält auf 2 CDs „Musik für Totengräber“.
Die erste Franui-CD mit Namen „drüben” (1997 erschienen) ist vergriffen.
Gesungen wird in deutsch und rätoromanisch von den Schauspielern,
dem „ChorWerk Ruhr“ und von der Tiroler „Musicbanda Franui“. Die
Kompositionen von Andreas Schett und Markus Kraler spielen mit alpinen
Traditionen, nicht in simplen Zitaten, sondern raffiniert verarbeitet.
(Die Presse)
Das Werk löst auf grandiose Weise das Programm ein, das
Intendant Jürgen Flimm ausrief: Die Romantik … Wie sich da die Motive
wundersam durchweben. Da singt Hans-Michael Rehberg als Einstimmung
einen berührenden Barock-Hymnus an die Vergänglichkeit, der an Paul
Gerhardt erinnert. … Da gibt es eine imposante Verbrennungs-, Rettungs-
und Beerdigungsszene. Drei tot herumgeisternde Bergsteiger haben einige
ausgesprochen komische Szenen und einen hinreißenden Song.
… eine zeitgemäße Lesart alpiner Folklore, die mal neutönerisch und
jazzig Klänge malt, mal musical-süffige Songs hinwirft und dann wieder
Traditionen beschwört.
(Westfälischer Anzeiger)
Vom Friedhof auf den Tanzboden
„Ende vom Lied”, das aktuelle Franui-Album, vollzieht die musikalische
Überführung von einer rechteckigen Fläche in eine andere: vom Friedhof
auf den Tanzboden. Wo eben noch am offenen Grab die „Abschiedsglocken“
zu vernehmen waren, folgt nun der ausgelassene Tanz mit einem Gerippe;
überschwengliche Lebendigkeit und die Vorahnung der Leere, die zurück
bleibt, wenn die Musik verstummt; ein verzückter Danse macabre im
Wissen über den Abgrund Abgrund, der in die Tiefe führt, wo der
Bretterboden endet.
Doppel-CD, 107 Min., hier bestellen um EURO 17,- zuzügl. Versandspesen statt EURO 21,70 im Geschäft!
Extrabreite Klangfarbenpalette
Aus Opern wie "Admeto" und "Amadigi", "Rodelinda" und "Rinaldo", aber auch aus Oratorien wie "Belshazzar" und "Israel in Egypt" haben die Komponisten Markus Kraler und Andreas Schett die Melodien geborgt, die sie ihrer singulären Besetzung anverwandeln: Da schleift das Saxophon die Töne rund, schlappt der Kontrabass lässig durch das Continuo, liefert das Hackbrett seine Dulcismen. Über allem aber umarmen und bekämpfen sich Violinen und Trompeten, Kornett und Klarinette, Tuba und Akkordeon - eine extrabreite Palette von Klangfarben, die Händel bald im Jazz und dann wieder bei Hochzeit und Todesfall verortet.
(Mitteldeutsche Zeitung)
Erinnerungen an die Ewigkeit
Mit Mahlerliedern beschließen wir unsere Trilogie über die Liedkunst im 19. Jahrhundert, die mit Schubertliedern 2006 begonnen hat und zwei Jahre darauf mit Brahmsvolksliedern fortgesetzt wurde. Die meisten von Franui stammen aus einem kleinen, auf 1400 m Seehöhe gelegenen Osttiroler Dorf namens Innervillgraten, im Südosten von Österreich, direkt an der Grenze zu Südtirol gelegen. Dort gibt es auch eine Almwiese, die ebenfalls Franui heißt und unserer Musicbanda den Namen gegeben hat (die rätoromanische Flurbezeichnung verweist auf die geografische Nähe zu den Dolomiten, wo bis heute ladinisch gesprochen wird).
Wer von Innervillgraten über das Toblacher Pfannhorn geht, hat nicht nur die Drei Zinnen und die Große Schusterspitze im Blick; er sieht auch in den zu Toblach gehörigen Ortsteil Altschluderbach hinab und in den Wald hinein, wo bis heute Gustav Mahlers letztes Komponierhäuschen steht. Dort, wo einem auf der anderen Talseite die sattgrünen Wiesen der Toblacher und Niederndorfer Bauern ins Auge springen und der sanfte Südhang des Pfannhorns Seele und Empfindung in die Ferne trägt, wo man sich heutzutage inmitten des Wildparks Gustav Mahler befindet und Eintritt für die Besichtigung von Rotwild und Wildschwein entrichtet, um das Komponierhäuschen des Meisters zu sehen ... dort also schrieb der geniale „Ferienkomponist“ in den Sommern 1908, 1909 und 1910 sein Lied von der Erde, die 9. Symphonie und die Entwürfe zur unvollendeten 10.
Vor diesem (landschaftlichen) Hintergrund spielt sich unsere Aneignung der Musik Gustav Mahlers ab. Mit unserer Klangbatterie aus Holz- und Blechbläsern, Streich- und Saiteninstrumenten (wie Hackbrett und Volksharfe) wollen wir dabei nicht Interpreten, sondern Erzähler von Musik sein. Anhand einer Auswahl aus dem Mahler’schen Liedwerk (neben dem Lied von der Erde dienen uns auch die Rückert- und Wunderhorn-Lieder sowie die Lieder eines fahrenden Gesellen und die Kindertotenlieder als musikalische Grundlage) vollziehen wir ein Perspektivenwechsel: Der Zuhörer erfährt, woraus diese Musik entstanden ist – und was danach kam.
*
Der japanische Fotokünstler Hiroshi Sugimoto ist berühmt geworden, da er beim Nachdenken über die Frage, was die Urmenschen genau so gesehen haben wie wir, auf die Idee kam, auf das offene Meer hinaus zu fotografieren. Wären die dabei entstandenen Bilder aus Musik, so hätte sie Mahler verfertigt. Aber eigentlich wollte ich auf etwas anderes hinaus: In seiner Arbeit „Pine Trees“ (2001) bezieht sich Sugimoto auf einen ca. 1590 entstandenen Kiefernwald-Schirm des Malers Hasegawa Tohaku – in den unglaublichsten Schwarz-Weiß-Abstufungen verfertigte Tuschemalerei, die als nationales japanisches Kulturerbe gilt. Sugimoto war völlig in den Bann gezogen von der Arbeit seines Vorgängers und beschloss, sich in dessen Kiefernwald „hineinzubegeben, um ihn von innen heraus zu verwandeln.“ Im Museum, in dem ich Sugimotos „Pine Trees“ sah, schrieb der Künstler zwei nüchterne Sätze an die Wand. An sie muss ich oft denken: „In der kulturellen Tradition Japans wird das Nachahmen von großen Werken großer Vorgänger als ‚honka-dori’ bezeichnet, als Aufgreifen der Melodie. Man tut es nicht als bloßes Kopieren ab, sondern betrachtet es als ein lobenswertes Bemühen.“
*
Der Komponist Dieter Schnebel schrieb über Mahler etwas Wesentliches: Wenn Mahler in seinen Werken immer wieder bekannte musikalische Themen aufgreife, so hätten weniger wohlgesonnene Menschen die Meinung verbreitet, es handle sich hierbei um Plagiate. Andere – wohlgesonnere – hätten gesagt: Das sind Zitate. Beides sei falsch, schreibt Schnebel. Bei Mahlers Aufgreifen von Melodien handle es sich weder um Plagiate noch um Zitate, sondern – um musikalische Erinnerung.
(Zumindest hab ich das so in Erinnerung.)
*
Gasthof Grüner in Wien. Thomas Wördehoff, Intendant der Ludwigsburger Schlossfestspiele und Auftraggeber für unsere Mahlerlieder, isst Szegediner Gulasch und kommt ins Philosophieren: Wenn er Mahler höre, so sagt er, gingen die Gedanken in alle Richtungen davon und mit eine Mal finde man sich weit in der Zukunft wieder oder noch im Bauch der Mutter oder davor. Und dann kommt eine Zeile, die nur Thomas Wördehoff in der Sekunde erfinden kann: Erinnerungen an die Ewigkeit. – „Nennen wir den Mahlerliederabend doch: Erinnerungen an die Ewigkeit!“ Diese Schuhe sind uns denn doch zu groß. „Liederabend mit Erinnerungen an die Ewigkeit samt unverhofftem Eintreffen des Sängers“ werden wir unsere Mahlerlieder später untertiteln. Das ist auch eine Replik an den ersten Abend der Franui-Trilogie, die Schubertlieder, die wir mit dem Zusatz „Liederabend für Musicbanda und einen verschwundenen Sänger“ versehen haben. Wir erzählen dem Publikum: Da der Sänger nicht gekommen ist, müssen wir alles selber machen. Bei den Mahlerliedern hoffen wir nun inständig, dass der Herr Sänger schlussendlich pünktlich auftreten wird.
***
Markus Kraler sitzt gerade am Klavier. Seit 17 Jahren schreiben wir die Franui-Kompositionen gemeinsam, sichten die Vorlagen, nehmen sie auseinander und setzen sie neu zusammen, fügen manchmal an einer bestimmten Stelle nur eine einzige Farbe, einen einzigen Ton hinzu und lassen an anderen Stellen vom Original kaum etwas übrig. Und wenn wir gefragt werden, wie man gemeinsam komponiere, antworten wir: Einer malt die Striche und der andere die Kugeln. Oder umgekehrt. Gerade sind wir bei „Ich atmet’ einen linden Duft“ angekommen. Seit vielen Wochen schrauben wir an den Franui’schen Mahlerliedern herum und werden und werden nicht fertig. Die Dramaturgie der Ludwigsburger Schlossfestspiele will aber einen Text im Wochenprogramm abdrucken und mahnt den Redaktionsschluss ein. Aber wann bleibt die Zeit zum Schreiben? Markus Kraler sagt: Du könntest aus Schönbergs Rede über Mahler zitieren, das füllt schnell eine halbe Seite und sagt auch viel über unsere Arbeit (wenn jemand nach dem Konzert unsere „Arrangements“ lobt, schlagen wir in einer Verstimmung, die einsetzt wie Platzregen, die Augendeckel nieder und schweigen nobel.)
Leider finde ich jetzt in der Eile das passende Zitat nicht.
***
Toblach wurde zum angesagten Urlaubsort, nachdem 1871 die Südbahnstrecke fertig gestellt worden war. Aus Sicht der Wiener Hotvolée hatte sie den großen Vorteil, mit der Eisenbahn direkt von Wien-Süd nach Meran gelangen zu können. Und Toblach liegt am Weg, an genau jenem Punkt, wo vom Hochpustertal der Weg nach Cortina d’Ampezzo und weiter nach Venedig abzweigt. (Das Schild mit der Aufschrift „Venezia 200 km“ hat sich mir schon als Kind eingeprägt.) Gustav Mahler konnte Maiernigg am Wörthersee nicht länger als Urlaubsdomizil behalten, nach all dem Unglück, das dort geschehen war. Also Toblach. Er mietete in Altschluderbach den ersten Stock eines Hauses, verschanzte sich einen Steinwurf entfernt im Komponierhäuschen im Wald und ließ im Umkreis von einem Kilometer auch noch einen Zaun errichten, auf dass die Waldtiere nicht die Musikerfindungsgabe des Meisters störten. Hier in Toblach geschah es auch, dass ihn eines Tages ein Brief erreichte, der „An den Herrn Kapellmeister Mahler“ adressiert war, aber de facto ein Liebesbrief an Alma war. Absender: Walter Gropius. (Alma hatte ihn zuvor bei einem Kuraufenthalt kennengelernt und ihm untersagt, Zeichen irgendwelcher Art in die Sommerresidenz zu senden.) Schließlich kam Gropius nach Toblach und es wird erzählt, dass der Herr Kapellmeister und der Herr Architekt in angemessenem Abstand wild schreiend und gestikulierend über die Toblacher Felder streiften. Womöglich auch über das „Toblacher Feld“, das eine Wasserscheide ist: Dort entspringen die Drau und die Rienz. Letztere findet ihren Weg über die Poebene ins Mittelmeer, erstere mündet in die Donau und ins Schwarze Meer. Auch Mahler musste von Toblach aus eine weite Reise antreten: Er suchte in der Zeit der Krise, in die ihn die Liebschaft seiner Frau mit einem anderen gestürzt hatte, einen Arzt auf, der gerade im niederländischen Kurort Leyden (sic!) seinen Urlaub verbrachte. Sein Name: Dr. Sigmund Freud. Berichtenswert ist auch noch die Geschichte, die Alma Mahler überlieferte: Zwei, drei nach dem Tode von Gustav Mahler habe Freud der trauernden Witwe eine saftige Honorarnote für die seinerzeit erfolgte Leydener Behandlung übersandt … Aber jetzt bin ich vom Eigentlichen abkommen. Ich wollte erzählen: Unseren Nachforschungen zufolge besteht der dringende Verdacht, dass Gustav Mahler über das Toblacher Pfannhorn nach Innervillgraten gewandert ist, sich vom Zeugwart unserer Musikkapelle, mit dem er äußerst gut bekannt war, den Schlüssel für unser Probelokal ausgeborgt – und dort Noten gestohlen hat.
Und die stehlen wir jetzt zurück!
Andreas Schett
"Mahlerlieder" im Radio
„Mahlerlieder — Liederabend mit Erinnerungen an die
Ewigkeit samt unverhofftem Eintreffen des Sängers“
Musicbanda Franui & Daniel Schmutzhard (Bariton)
am Donnerstag, 12. Juni 2011, um 20.00 Uhr
Deutschlandfunk
Wer grad nicht im Sendegebiet ist, kann hier Deutschlandfunk als Stream hören!
Die CD „Mahlerlieder“ kan man hier bestellen!
Erinnerungen an die Ewigkeit
Mit Mahlerliedern beschließen wir unsere Trilogie über die Liedkunst im 19. Jahrhundert, die mit Schubertliedern 2006 begonnen hat und zwei Jahre darauf mit Brahmsvolksliedern fortgesetzt wurde. Die meisten von Franui stammen aus einem kleinen, auf 1400 m Seehöhe gelegenen Osttiroler Dorf namens Innervillgraten, im Südosten von Österreich, direkt an der Grenze zu Südtirol gelegen. Dort gibt es auch eine Almwiese, die ebenfalls Franui heißt und unserer Musicbanda den Namen gegeben hat (die rätoromanische Flurbezeichnung verweist auf die geografische Nähe zu den Dolomiten, wo bis heute ladinisch gesprochen wird).
Wer von Innervillgraten über das Toblacher Pfannhorn geht, hat nicht nur die Drei Zinnen und die Große Schusterspitze im Blick; er sieht auch in den zu Toblach gehörigen Ortsteil Altschluderbach hinab und in den Wald hinein, wo bis heute Gustav Mahlers letztes Komponierhäuschen steht. Dort, wo einem auf der anderen Talseite die sattgrünen Wiesen der Toblacher und Niederndorfer Bauern ins Auge springen und der sanfte Südhang des Pfannhorns Seele und Empfindung in die Ferne trägt, wo man sich heutzutage inmitten des Wildparks Gustav Mahler befindet und Eintritt für die Besichtigung von Rotwild und Wildschwein entrichtet, um das Komponierhäuschen des Meisters zu sehen ... dort also schrieb der geniale „Ferienkomponist“ in den Sommern 1908, 1909 und 1910 sein Lied von der Erde, die 9. Symphonie und die Entwürfe zur unvollendeten 10.
Vor diesem (landschaftlichen) Hintergrund spielt sich unsere Aneignung der Musik Gustav Mahlers ab. Mit unserer Klangbatterie aus Holz- und Blechbläsern, Streich- und Saiteninstrumenten (wie Hackbrett und Volksharfe) wollen wir dabei nicht Interpreten, sondern Erzähler von Musik sein. Anhand einer Auswahl aus dem Mahler’schen Liedwerk (neben dem Lied von der Erde dienen uns auch die Rückert- und Wunderhorn-Lieder sowie die Lieder eines fahrenden Gesellen und die Kindertotenlieder als musikalische Grundlage) vollziehen wir ein Perspektivenwechsel: Der Zuhörer erfährt, woraus diese Musik entstanden ist – und was danach kam.
*
Der japanische Fotokünstler Hiroshi Sugimoto ist berühmt geworden, da er beim Nachdenken über die Frage, was die Urmenschen genau so gesehen haben wie wir, auf die Idee kam, auf das offene Meer hinaus zu fotografieren. Wären die dabei entstandenen Bilder aus Musik, so hätte sie Mahler verfertigt. Aber eigentlich wollte ich auf etwas anderes hinaus: In seiner Arbeit „Pine Trees“ (2001) bezieht sich Sugimoto auf einen ca. 1590 entstandenen Kiefernwald-Schirm des Malers Hasegawa Tohaku – in den unglaublichsten Schwarz-Weiß-Abstufungen verfertigte Tuschemalerei, die als nationales japanisches Kulturerbe gilt. Sugimoto war völlig in den Bann gezogen von der Arbeit seines Vorgängers und beschloss, sich in dessen Kiefernwald „hineinzubegeben, um ihn von innen heraus zu verwandeln.“ Im Museum, in dem ich Sugimotos „Pine Trees“ sah, schrieb der Künstler zwei nüchterne Sätze an die Wand. An sie muss ich oft denken: „In der kulturellen Tradition Japans wird das Nachahmen von großen Werken großer Vorgänger als ‚honka-dori’ bezeichnet, als Aufgreifen der Melodie. Man tut es nicht als bloßes Kopieren ab, sondern betrachtet es als ein lobenswertes Bemühen.“
*
Der Komponist Dieter Schnebel schrieb über Mahler etwas Wesentliches: Wenn Mahler in seinen Werken immer wieder bekannte musikalische Themen aufgreife, so hätten weniger wohlgesonnene Menschen die Meinung verbreitet, es handle sich hierbei um Plagiate. Andere – wohlgesonnere – hätten gesagt: Das sind Zitate. Beides sei falsch, schreibt Schnebel. Bei Mahlers Aufgreifen von Melodien handle es sich weder um Plagiate noch um Zitate, sondern – um musikalische Erinnerung.
(Zumindest hab ich das so in Erinnerung.)
*
Gasthof Grüner in Wien. Thomas Wördehoff, Intendant der Ludwigsburger Schlossfestspiele und Auftraggeber für unsere Mahlerlieder, isst Szegediner Gulasch und kommt ins Philosophieren: Wenn er Mahler höre, so sagt er, gingen die Gedanken in alle Richtungen davon und mit eine Mal finde man sich weit in der Zukunft wieder oder noch im Bauch der Mutter oder davor. Und dann kommt eine Zeile, die nur Thomas Wördehoff in der Sekunde erfinden kann: Erinnerungen an die Ewigkeit. – „Nennen wir den Mahlerliederabend doch: Erinnerungen an die Ewigkeit!“ Diese Schuhe sind uns denn doch zu groß. „Liederabend mit Erinnerungen an die Ewigkeit samt unverhofftem Eintreffen des Sängers“ werden wir unsere Mahlerlieder später untertiteln. Das ist auch eine Replik an den ersten Abend der Franui-Trilogie, die Schubertlieder, die wir mit dem Zusatz „Liederabend für Musicbanda und einen verschwundenen Sänger“ versehen haben. Wir erzählen dem Publikum: Da der Sänger nicht gekommen ist, müssen wir alles selber machen. Bei den Mahlerliedern hoffen wir nun inständig, dass der Herr Sänger schlussendlich pünktlich auftreten wird.
***
Markus Kraler sitzt gerade am Klavier. Seit 17 Jahren schreiben wir die Franui-Kompositionen gemeinsam, sichten die Vorlagen, nehmen sie auseinander und setzen sie neu zusammen, fügen manchmal an einer bestimmten Stelle nur eine einzige Farbe, einen einzigen Ton hinzu und lassen an anderen Stellen vom Original kaum etwas übrig. Und wenn wir gefragt werden, wie man gemeinsam komponiere, antworten wir: Einer malt die Striche und der andere die Kugeln. Oder umgekehrt. Gerade sind wir bei „Ich atmet’ einen linden Duft“ angekommen. Seit vielen Wochen schrauben wir an den Franui’schen Mahlerliedern herum und werden und werden nicht fertig. Die Dramaturgie der Ludwigsburger Schlossfestspiele will aber einen Text im Wochenprogramm abdrucken und mahnt den Redaktionsschluss ein. Aber wann bleibt die Zeit zum Schreiben? Markus Kraler sagt: Du könntest aus Schönbergs Rede über Mahler zitieren, das füllt schnell eine halbe Seite und sagt auch viel über unsere Arbeit (wenn jemand nach dem Konzert unsere „Arrangements“ lobt, schlagen wir in einer Verstimmung, die einsetzt wie Platzregen, die Augendeckel nieder und schweigen nobel.)
Leider finde ich jetzt in der Eile das passende Zitat nicht.
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Toblach wurde zum angesagten Urlaubsort, nachdem 1871 die Südbahnstrecke fertig gestellt worden war. Aus Sicht der Wiener Hotvolée hatte sie den großen Vorteil, mit der Eisenbahn direkt von Wien-Süd nach Meran gelangen zu können. Und Toblach liegt am Weg, an genau jenem Punkt, wo vom Hochpustertal der Weg nach Cortina d’Ampezzo und weiter nach Venedig abzweigt. (Das Schild mit der Aufschrift „Venezia 200 km“ hat sich mir schon als Kind eingeprägt.) Gustav Mahler konnte Maiernigg am Wörthersee nicht länger als Urlaubsdomizil behalten, nach all dem Unglück, das dort geschehen war. Also Toblach. Er mietete in Altschluderbach den ersten Stock eines Hauses, verschanzte sich einen Steinwurf entfernt im Komponierhäuschen im Wald und ließ im Umkreis von einem Kilometer auch noch einen Zaun errichten, auf dass die Waldtiere nicht die Musikerfindungsgabe des Meisters störten. Hier in Toblach geschah es auch, dass ihn eines Tages ein Brief erreichte, der „An den Herrn Kapellmeister Mahler“ adressiert war, aber de facto ein Liebesbrief an Alma war. Absender: Walter Gropius. (Alma hatte ihn zuvor bei einem Kuraufenthalt kennengelernt und ihm untersagt, Zeichen irgendwelcher Art in die Sommerresidenz zu senden.) Schließlich kam Gropius nach Toblach und es wird erzählt, dass der Herr Kapellmeister und der Herr Architekt in angemessenem Abstand wild schreiend und gestikulierend über die Toblacher Felder streiften. Womöglich auch über das „Toblacher Feld“, das eine Wasserscheide ist: Dort entspringen die Drau und die Rienz. Letztere findet ihren Weg über die Poebene ins Mittelmeer, erstere mündet in die Donau und ins Schwarze Meer. Auch Mahler musste von Toblach aus eine weite Reise antreten: Er suchte in der Zeit der Krise, in die ihn die Liebschaft seiner Frau mit einem anderen gestürzt hatte, einen Arzt auf, der gerade im niederländischen Kurort Leyden (sic!) seinen Urlaub verbrachte. Sein Name: Dr. Sigmund Freud. Berichtenswert ist auch noch die Geschichte, die Alma Mahler überlieferte: Zwei, drei nach dem Tode von Gustav Mahler habe Freud der trauernden Witwe eine saftige Honorarnote für die seinerzeit erfolgte Leydener Behandlung übersandt … Aber jetzt bin ich vom Eigentlichen abkommen. Ich wollte erzählen: Unseren Nachforschungen zufolge besteht der dringende Verdacht, dass Gustav Mahler über das Toblacher Pfannhorn nach Innervillgraten gewandert ist, sich vom Zeugwart unserer Musikkapelle, mit dem er äußerst gut bekannt war, den Schlüssel für unser Probelokal ausgeborgt – und dort Noten gestohlen hat.
Und die stehlen wir jetzt zurück!
Andreas Schett
Zum Inhalt
Vaterlos sind die Bienen: Königin und Arbeiterinnen bilden ihren sammelwütigen Staat, ein großes Matriarchat. – Allein mit der Mutter lebt Lukas im Wald. Sein Vater ist ihm unbekannt; das Kind ist zwar im Weitsprung begabt, aber die Sprünge gehen ins Leere: Hartnäckig schweigt seine Mutter auf Fragen nach dem Unbekannten, der sich längst in Lukas zeigt – im gewaltbereiten Kind, das da nach Mutters Plan von der Natur erzogen wird. Dieses Kind, in Phantomschmerz gehalten, muß sich wehren, und also greift „die Natur“:
Asche stiebt auf, als Lukas daherspringt. Hier hat es schrecklich gebrannt; weiß und wüst liegt der riesige Tatort – die verhaßte Natur ist getroffen. Vierzehn Bienenstöcke standen am Waldrand; jetzt, von unbekannter Hand zerstört, glosende Stümpfe, rufen sie mit Peter einen gründlichen Inspektor, in Lukas’ Augen den möglichen Vater, auf den – heimlich geschmiedeten? – Plan: einen Ermittler – der Mutter verbunden? – in eigener Sache?
Als auch Wim, der Wanderimker, „noch so ein Vater“, gewesener Häftling, erscheint, setzt die große, von allen ersehnte Suchbewegung ein. Alle sind dabei verdächtig: mögliche Täter, wie sie sammeln und reden. Aus ihren Spuren, die weit zurück reichen, und den Schlüssen, die sie ziehen, entsteht ein zitterndes Bild, von Bienen erwidert – die sie umkreisen.
Wundervolle grässliche Musik
Unser neuestes Projekt ist eine Hommage an Robert Schumann. Musikalischer Ausgangspunkt sind dabei die Geistervariationen (Thema mit Variationen in Es-Dur für Klavier WoO 24), das letzte von Schumann vollendete Werk vor seiner Einlieferung in die Irrenanstalt. Mitten im Komponieren der Variationssätze ging er an einem Rosenmontag halbbekleidet in den Rhein (der Komponist Aribert Reimann vermutet, dies sei zwischen der 4. und 5. Variation geschehen). Die Geistervariationen – wie überhaupt das gesamte sogenannte Spätwerk – galten jahrzehntelang als Werke von minderem Wert: Zu sehr waren sie aus Sicht seiner engsten Angehörigen und Freunde Ausdruck von des Komponisten besorgniserregendem Geisteszustand. Clara notierte: „Schumann wähnte sich in jenen Tagen von Geistern umgeben, die ihm teils ‚wundervolle‘, teils ‚grässliche‘ Musik darboten, die ihm ‚herrlichste Offenbarungen‘ verhießen, ihn aber auch ‚in die Hölle zu werfen‘ drohten.“
Fool of Love - Inhalt
Ein Dichter betet einen schönen Jüngling an. Er kann ihn nicht besitzen. Paradoxerweise fordert er ihn auf, zu heiraten, zu zeugen, seine Schönheit zu verewigen. Sind die Gedichte Auftragswerke oder intime Botschaften? Gab es den Adressaten wirklich? Und wer ist der Autor? Eine Frau tritt an des Jünglings Stelle, niederträchtig und gemein, die „Dark Lady“. Des Dichters Liebe wird zum Fieber.
Der Sänger, Komponist und Songschreiber Karsten Riedel tut sich mit der Osttiroler Musicbanda Franui zusammen und schafft einen ganz neuen Shakespeare-Sound. Franui, eine artifizielle Dorfmusikkapelle mit ihrem merkwürdigen Klangapparat aus Bläsern, Streichern und Volksmusik-Saiteninstrumenten, ist unter anderem mit ihren eigensinnigen Lied-Interpretationen von Schubert, Brahms und Mahler bekannt geworden. Ihre Musik ist der rote Faden, mit dem sich Matthias Hartmann und Michael Schachermaier, Karsten Riedel und fünf Schauspieler in Shakespeares klingendes Labyrinth hineinbegeben. Ein Schauspiel für Ohren und Seele.
(aus dem Programmtext des Burgtheaters)
Regiekonzept
„Die Zuschauer sind zu einem musikalischen Bankett geladen: Dreizehn
Menschen zwischen siebzig und neunzig Jahren treten aus dem gemeinsamen
Fest hervor.
Sie stellen sich zur Verfügung, Geschichten über die Liebe zu erzählen.
Diese Geschichten sind nicht ihre eigenen Geschichten, sondern
Ausschnitte aus Gesprächen, die mit älteren Menschen an verschiedenen
Orten geführt wurden.
Die Erinnerungen drängen sich zwischen die Musik, werden von ihr ausgelöst, vorangetrieben.
Musik macht Erinnerung wahr, färbt sie, schafft Zusammenhang.”
… bis sich schließlich im Wechsel von alpenländischem Bläserchoral und
heimeligem Zitherspiel der Wanderer vielstimmig zu Wort meldet, um als
großstädtischer Mutant mit dem Saxophon über glamourös angereicherter
Harmonisierung in grelles Licht zu treten.
Ähnlich leuchten die großen dunklen Stücke vom Doppelgänger oder Abendstern heraus aus einem vorgestaltlichen Zwielicht, während andere, etwa die Taubenpost oder Abschied, mit den schreckhaft gedehnten Pausen als fetzige Tanzbodenmusik gleichsam geerdet werden.
Franuis Schubertlieder sind keine Parodien, sie nehmen die Vorlagen und ihre Sehnsucht nach Bekenntnis und Selbstausdruck ernst, sogar im Ständchen, dessen szenische Imagination in eine allgemeine Verschlafenheit abgeschoben wird: Das ursprüngliche Begehren scheint längst vergessen, erst bei der Wiederholung des ‚Komm, beglücke mich!’ platzt aus dem Munde einer wie bierseligen Herrenrunde diese Textzeile in die unbewusst dahindämmernde Musik hinein.”
(Martin Wilkening, FAZ)
... aufgeklärte Heimatband ...
„Wo du nicht bist“ ist ein Schubert-Abend und auch wieder nicht. (…)
Ein Abend mit acht skurrilen, verkruschterten Akteuren, die sich
zusammenfinden und wieder auseinander stieben, die einen sinnlosen
Balkon erobern, von zwei kleinen Hügeln hinunter rollen, zu verbogenem
Paarverhalten für Sekunden zusammen finden. Und es ist eben doch ein
Schubert-Abend, weil Nico mit der Osttiroler Combo Franui
zusammengetroffen ist. Diese aufgeklärte Heimatband sitzt in einer Art
Spieldose, mit viel Blech, Hackbrett, Geige und Harfe, wird am Anfang
quasi mit einer Kurbel aufgezogen und unterlegt das Nico-spezifische
Treiben mit einem Klang-Teppich, feingewoben aus vielen schönen Liedern
Schuberts, denen der Abschied vom geliebten Ich (das eigene oder ein
fremdes), Trauer und Zerfall innewohnt. Aber vor allem die Suche, die
Wanderschaft.
(Süddeutsche Zeitung)
„(…) sowohl bezüglich Programmgestaltung wie auch in der Musizierweise
ein Unikat. (…) Diese Kapelle gibt nicht nur schaurigschöne
Trauermärsche von sich (die außerdem so unkonventionell gestaltet sind,
dass sich Franui alleine schon damit meilenweit vom bisher Gehörten
abheben). Auch die Instrumentierung belegt das Außergewöhnliche: Eine
Rhythmusgruppe dient mittels Kontrabass, Akkordeon, Hackbrett, Gitarre,
Schlagwerk, Harfe und Gesang einer sechsköpfigen, enorm filigran
arbeitenden Bläsersektion zu.
Wie sich dieser Klangkörper einer Schubert-Messe annimmt, herauskürzt
und hinzufügt, das verrät viel Mut, zugleich aber auch großen Respekt
vor der Vorlage. Franui drehen diverse Passagen richtiggehend durch den
Fleischwolf, lassen das Hauptthema als Leitfaden aber fast unberührt.
Die vermeintlich aus dem Zusammenhang gerissene Notation wird auf
wunderbare Art einem neuen Kontext zugeführt.”
(Neue Vorarlberger Tageszeitung 02/2006)
Premiere: 2. September 2005, 19 Uhr, Kraftzentrale, Landschaftspark
Nord, Duisburg. Weitere Aufführungen: 5., 7., 9, 10., 11., 13., 15.,
16. und 17. September.
Buch und Regie: Sven-Eric Bechtolf. Musik: Markus Kraler und Andreas Schett. Bühne: Christian Bussmann.
Kostüme: Kathrin Stadeler.
... Die Brahms Volkslieder wurden als inszeniertes Konzert bei den Bregenzer Festspielen 2008 uraufgeführt. Der Titel des Abends, »Nur ein Gesicht«, entstand aus der Verknappung einer Liedzeile – Nur ein Gesicht auf Erden lebt – und hat wie die Musik von Franui eine schöne Vieldeutigkeit: Ein Gesicht ist bekanntlich etwas, was man unter allen Umständen wahren soll. Wenn man aber eines hat, kann es sich auch um eine Vision handeln. Und zwar »nur«.
Markus Kraler / Andreas Schett
Empfehlungen
„… eine betörende Mischung aus schmerzlich-schöner Melancholie und beschwingtem Musikantentum, von ergreifendem Ernst und parodistischer Leichtigkeit”
(Neue Zürcher Zeitung)
„Laut hören, oft hören – und hinter Brahms´ Gemütlichkeit öffnet sich ein Seelenraum.“ (Süddeutsche Zeitung, Beste Platte, Musik-Tipp von Egbert Tholl)
„Eine herrliche Gratwanderung zwischen musikalischen Geschmacksgrenzen, authentischen Interpreten und unsterblichem Liedrepertoire.“ (Bayern 4 Klassik)
„Wieder hat die schlicht grandios
musizierende Gruppe zugeschlagen und Volkslieder von Brahms durch einen extrem klugen Reißwolf gedreht. Ein toller Sound, heutig, vital, stimmig. Weltklasse. Top, aber Suchtgefahr.“ (Kurier, Wien)
Einfach hinreißend
...Die Entdeckung der Festspiele aber ist das Berliner Ensemble "Nico and the Navigators". "Anaesthesia" hat es sein selbst zusammengestelltes Händel-Pasticcio genannt: ein poetisches, hochästhetisches Körpertheater mit einem ausgesprochen klugen musikalischen Arrangement der österreichischen Musikbanda "Franui", in dem Hackbrett und Saxophone der Musik Händels ganz neue Farben verleihen, ohne sie zu verbiegen. Einfach hinreißend.
(Göttinger Tagblatt)
Franui bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen 2010
„Erinnerungen an die Ewigkeit“
Liederabend mit Erinnerungen an die Ewigkeit samt unverhofftem Eintreffen des Sängers
URAUFFÜHRUNG
Auftragsarbeit der Ludwigsburger Schlossfestspiele
am 10. und 11. Juni 2010, 20:00 Uhr
Ordenssaal, Residenzschloss Ludwigsburg
Musicbanda FRANUI
Daniel Schmutzhard (Bariton)
weitere Aufführungen
Franui bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen 2010
„Erinnerungen an die Ewigkeit“
Liederabend mit Erinnerungen an die Ewigkeit samt unverhofftem Eintreffen des Sängers
URAUFFÜHRUNG
Auftragsarbeit der Ludwigsburger Schlossfestspiele
am 10. und 11. Juni 2010, 20:00 Uhr
Ordenssaal, Residenzschloss Ludwigsburg
Musicbanda FRANUI
Daniel Schmutzhard (Bariton)
weitere Aufführungen
Zur Musik
Die Musicbanda Franui verwandelt die Bienengeschichte von Händl Klaus in ein Musikstück: Dabei verbindet sich unsere Klangbatterie (die besondere Mischung aus Holz- und Blechbläsern, Saiteninstrumenten und Streichern) erstmals mit einem Knabensopran. Und: Die musikalischen Vorgänge im Bienenstock vom hellen Gesang der Königin bis hin zum metallischen Klang von Schlagwerk, das der Imker beim Einfangen eines Bienenschwarms zuweilen in die Hand nimmt dienen uns als Grundlage für die Erfindung einer musikalischen Welt, in der Vertrautes verdunkelt erscheint und Fernes plötzlich in die Nähe rückt.
Aus Schumanns Musik (neben den Geistervariationen bearbeiten wir auch auch mehrere Lieder sowie Klavierstücke aus dem Album für die Jugend und aus den Wald- und Kinderscenen) entwickeln wir neue musikalische Gebilde, die zwischen Elysium und Fegefeuer oszillieren, zwischen Schönheit, Traum und Irrsinn, zwischen himmel-hoch-jauchzend und zu-tode-betrübt.
Regisseurin Corinna von Rad verknüpft diesen musikalischen Kosmos mit einer klugen Auswahl aus Robert Walsers Gesamtwerk: Ein Mann (Daniel Christensen) findet sich an einem merkwürdigen Ort wieder. „Über der Welt stürzte der Himmel heute nachmittag herein”, berichtet er. Vor ihm sitzt ein unnahbares Gremium, das mysteriösen, nicht nachvollziehbaren Ritualen folgt (die Musicbanda als das Jüngste Gericht?). Ein anderer Mann ist schon da (Otto Katzameier): Gehört er hier her? Und was um Himmels willen hat der ankommende Mann ausgefressen?
Fool of Love - Besetzung
Karsten Riedel
Johannes Krisch, Dörte Lyssewski, Sunnyi Melles, Tilo Nest und Nicholas Ofczarek
Musicbanda Franui:
Romed Hopfgartner
Markus Kraler
Angelika Rainer
Bettina Rainer
Andreas Schett
Nikolai Tunkowitsch
Nikolaus Habjan, Puppenspieler
Leitung: Michael Schachermaier, Matthias Hartmann
Komposition: Karsten Riedel
Musikalische Leitung: Andreas Schett
Komposition / musikalische Arrangements: Romed Hopfgartner, Markus Kraler, Andreas Schett
Medienecho: Kultgefahr!
KURIER: „… ein cooles, poetisches, seriöses, geistreiches Hörerlebnis. Klassik einmal ganz anders. Kultgefahr!”
BERLINER ZEITUNG: „Zum Niederknien schön!“
DIE ZEIT, „Mit dem Franzl auf die Kirchweih”:
„Eine Dorfmusik bearbeitet dreist ein Herzstück der klassischen Liedkunst und führt es so zurück an seine Inspirationsquellen. (…) Es geht ums Wandern, um Ferne und Fremde, um Einsamkeit und Sehnsucht – um immergrüne romantische Topoi mithin. Klassische Liedsänger mögen die psychologischen Tiefen dieses Schubert-Repertoires nach allen Regeln der Kunst ausgelotet haben; dessen Herkunft aber kann unter den Kronleuchtern der Konzertsäle wohl nur verleugnet werden. Franui machen sie hörbar, stürzen sich mit Leidenschaft in die Klangwelten der Dorffeste und Landpartien, der Wiener Beisln und Heurigen, die Schuberts Musik angeregt und geprägt haben. (Fortsetzung nächste Seite)
01 Ich will – allzeit – umsonst! 03:37
02 Es steht ein Lind 05:32
03 Dort hoch auf jenem Berge 04:14
04 Schwesterlein, hüt du dich! 05:04
05 Komm du, mein Liebchen komm! 05:12
06 Erlaube mir, feins Mädchen 03:25
07 Die Meere (1) 03:05
08 Da unten im Tale 03:30
09 Ach Gott, wie weh tut scheiden 04:59
10 Die Sonne scheint nicht mehr 04:20
11 Mein Mädel hat ein großen Mund 02:57
12 Es ging ein Maidlein zarte 04:59
13 Die Meere (2) 03:03
14 Du la la la la la 03:03
15 Bolero 06:35
16 Steh still, steh still 04:39
17 In stiller Nacht 02:27
Total Time: 01:10:41
„(…) sowohl bezüglich Programmgestaltung wie auch in der Musizierweise
ein Unikat. (…) Diese Kapelle gibt nicht nur schaurigschöne
Trauermärsche von sich (die außerdem so unkonventionell gestaltet sind,
dass sich Franui alleine schon damit meilenweit vom bisher Gehörten
abheben). Auch die Instrumentierung belegt das Außergewöhnliche: Eine
Rhythmusgruppe dient mittels Kontrabass, Akkordeon, Hackbrett, Gitarre,
Schlagwerk, Harfe und Gesang einer sechsköpfigen, enorm filigran
arbeitenden Bläsersektion zu.
Wie sich dieser Klangkörper einer Schubert-Messe annimmt, herauskürzt
und hinzufügt, das verrät viel Mut, zugleich aber auch großen Respekt
vor der Vorlage. Franui drehen diverse Passagen richtiggehend durch den
Fleischwolf, lassen das Hauptthema als Leitfaden aber fast unberührt.
Die vermeintlich aus dem Zusammenhang gerissene Notation wird auf
wunderbare Art einem neuen Kontext zugeführt.”
(Neue Vorarlberger Tageszeitung 02/2006)
„Eine grandiose CD! Brahms’ Lieder werden zerlegt, um am Ursprung allen Musizierens neu zu erwachen.“ (Tiroler Tageszeitung)
„Am allerschönsten vielleicht: ‚Da unten im Tale’. Als wär's ein Arrangement von Schönberg. Oder ein echtes Volkslied.“ (Tagesspiegel Berlin)
„Originale werden gefälscht, bearbeitet und variiert, bis plötzlich wieder längst verschüttet gegangene Wahrheiten auftauchen. (…) Brahms wird hier grob über den Tanzboden gestaucht und gleich wieder höchst liebevoll ernst beim Notenwort genommen.“ (Manuel Brug, Die Welt)
Nur ein Gesicht - TRAILER
Erste Pressestimmen
„Ein irrwitzig überzeichnetes Porträt, der übermalte Mahler. Immer wieder dringt unverkennbar dessen Klang durch, wird ansonsten dekonstruiert und dekompensiert durch eine spielerische Lust, die sich erfolgreich gegen Weltschmerz, Dekadenz und sonstiges Leid und Wehe in Mahlers Werk zur Wehr setzt.“
(Wilhelm Triebold, Südwestpresse)
„ Frisch und frei ist diese Musik, sie macht aus romantischen Liedern Tänze und aus traurigen Stücken Liebeswalzer. Aber sie macht vor allem eins - dass der Zuhörer unterhalten wird mit sehr guter, einfallsreicher Musik und inspiriert wird, sich auch weiterhin mit Klassik zu beschäftigen.“
(Gabriele Szczegulski, Bönnigheimer Zeitung)
„Die Trompeten, die Posaune, die Tuba, die Holzblasinstrumente, die Geige, die Harfe, der Kontrabass, die Harfe und das Hackbrett klingen bei den ausgezeichneten Franui-Musikern wunderbar melodisch, sie schaukeln zusammen im Dreivierteltakt. Doch plötzlich tönen sie sperrig und schräg, in der Art von Trauermärschen. Doch während bei Mahler die Angst vor dem Sterben neurotisch besessen in musikalische Raserei, in ein Geschrei des Entsetzens mündet, klingen die zwei Frauen und die acht Männer von Franui im Angesicht des Todes eigentümlich tröstlich. Eine von Moll-Klängen überdeckte Heiterkeit sagt uns: Es geht weiter.
Wie hätte Gustav Mahler, der sich als Sohn eines jüdischen Schnapsbrenners aus Böhmen stets heimatlos gefühlt hatte, diese reizvolle Interpretation seiner Lieder wohl aufgenommen? Himmelhoch jauchzend? Zu Tode betrübt? Im Ordenssaal des Ludwigsburger Residenzschlosses gab es am Ende nur eine Haltung: strahlende Gesichter, Beifall und viele Bravo-Rufe.“
(Dietholf Zerweck, Eßlinger Zeitung)
„Keine andere Combo badet so unverschämt einfallsreich im Unglück.“
(Reutlinger General-Anzeiger)
Erste Pressestimmen
„Ein irrwitzig überzeichnetes Porträt, der übermalte Mahler. Immer wieder dringt unverkennbar dessen Klang durch, wird ansonsten dekonstruiert und dekompensiert durch eine spielerische Lust, die sich erfolgreich gegen Weltschmerz, Dekadenz und sonstiges Leid und Wehe in Mahlers Werk zur Wehr setzt.“
(Wilhelm Triebold, Südwestpresse)
„ Frisch und frei ist diese Musik, sie macht aus romantischen Liedern Tänze und aus traurigen Stücken Liebeswalzer. Aber sie macht vor allem eins - dass der Zuhörer unterhalten wird mit sehr guter, einfallsreicher Musik und inspiriert wird, sich auch weiterhin mit Klassik zu beschäftigen.“
(Gabriele Szczegulski, Bönnigheimer Zeitung)
„Die Trompeten, die Posaune, die Tuba, die Holzblasinstrumente, die Geige, die Harfe, der Kontrabass, die Harfe und das Hackbrett klingen bei den ausgezeichneten Franui-Musikern wunderbar melodisch, sie schaukeln zusammen im Dreivierteltakt. Doch plötzlich tönen sie sperrig und schräg, in der Art von Trauermärschen. Doch während bei Mahler die Angst vor dem Sterben neurotisch besessen in musikalische Raserei, in ein Geschrei des Entsetzens mündet, klingen die zwei Frauen und die acht Männer von Franui im Angesicht des Todes eigentümlich tröstlich. Eine von Moll-Klängen überdeckte Heiterkeit sagt uns: Es geht weiter.
Wie hätte Gustav Mahler, der sich als Sohn eines jüdischen Schnapsbrenners aus Böhmen stets heimatlos gefühlt hatte, diese reizvolle Interpretation seiner Lieder wohl aufgenommen? Himmelhoch jauchzend? Zu Tode betrübt? Im Ordenssaal des Ludwigsburger Residenzschlosses gab es am Ende nur eine Haltung: strahlende Gesichter, Beifall und viele Bravo-Rufe.“
(Dietholf Zerweck, Eßlinger Zeitung)
„Keine andere Combo badet so unverschämt einfallsreich im Unglück.“
(Reutlinger General-Anzeiger)
Besetzung
Stefan Kurt, Peter
André Jung, Wim
Brigitte Hobmeier, Kathrin
Ein Wiltener Sängerknabe, Lukas
Musicbanda Franui:
Johannes Eder, Klarinette, Bassklarinette
Andreas Fuetsch, Tuba
Romed Hopfgartner, Altsaxophon, Klarinette
Markus Kraler, Kontrabass, Akkordeon
Angelika Rainer, Harfe, Zither, Gesang
Bettina Rainer, Hackbrett, Gesang
Markus Rainer, Trompete, Kornett, Gesang
Andreas Schett, Trompete, Kornett, Gesang
Martin Senfter, Ventilposaune, Gesang
Nikolai Tunkowitsch, Violine
Komposition: Andreas Schett, Markus Kraler
Regie: Nicolas Liautard
Bühnenbild: Giulio Lichtner, Nicolas Liautard
Kostüme: Marie Odin
Lichtdesign: Jérémie Papin
Sie machen aus Klassikern so etwas wie eine folklore imaginaire autrichien,
und sie beschränken sich dabei keineswegs auf die heutigen Grenzen des
Landes: Aus Ungarn borgen sie sich das wahnwitzige Schwirren der
Csardas-Geigen, vom Balkan plärrendes Blech, Klezmer-Klarinetten aus
Galizien und eine gemütlich rumpelnde Polka-Tuba aus Böhmen.
All das findet sich als Nachhall ohnehin in Schuberts Liedern, wenn man nur genau genug hinhören will. Und weil Franui diese musikalische Umwelt als eine Art – mal ruralen, mal urbanen – Blues des frühen 19. Jahrhunderts begreifen, bauen sie auch gleich ein paar Elemente der Moderne ein, aus dem Jazz, der Filmmusik, dem Cabaret. Geschickt gemacht ist das, fein arrangiert, virtuos gespielt und trotzdem – zum Glück – nicht allzu sauber.”
(Carsten Fastner, DIE ZEIT)
Radio Ö1 porträtiert Franui: Schubertlieder, Juni 2007
Hier klicken!
Wunderwerk aus Poesie und Trotz
Es ist das größte Unternehmen, das die Navigatoren je gesteuert haben –
und es ist ein Triumph! Gemeinsam mit der hinreißenden Musikband Franui
aus Tirol haben sie ein Stück entwickelt über das Glück, und
ausgerechnet Franz Schubert, der große Unglückliche, stand Pate.
Andreas Schett und Markus Kraler haben 18 Schubert-Lieder bearbeitet,
skelettiert, zelebriert, weiterkomponiert, ihnen Hackbrett, Akkordeon
und Tuba untergejubelt und so einen imaginären, volksmusikalisch
verfremdeten Liederzyklus erarbeitet, zu dem Nico and the Navigators
Szenen und Bilder erfanden. (…) „Wo du nicht bist“ ist ein kleines
Wunderwerk aus Poesie und Trotz. (…) Alles bleibt in einer flirrenden
Schwebe, ist voller Geheimnis und Scharfblick.
(Der Tagesspiegel)
„Die Musik zum ewigen Kommen und Gehen“
„Lakonisch, komisch, hinreißend schräg: Die Osttiroler Gruppe Franui legt eine neue Doppel-CD zum letzten Thema vor. – Wo ist das Ende vom Lied, wenn Tanzlmusig, Trauermarsch und das ewige Hosianna so nah beisammen liegen? Franui weiterhin auf Spurensuche. Vier Jahre nach ihrer ‚Frischen Ware’, Totengräbers Musik zum Träumen, wagen sie sich einen Schritt weiter vor in die Dunkelheit der schrägen Modulation, unter die Bretter tiefer Ländlichkeit und an jene Grenze leiblicher und musikalischer Existenz, wo die Etikettierung aufgehoben ist. (…) Und wie in der Wirklichkeit ist alles dem wechselnden Lichteinfall und ständigen Wandel unterworfen. (…) Stilistisch ist alles möglich bei Franui, und alles zugleich. Altes und Neues, Volksmusik, Jazz und Klassik, notiert und improvisiert. Tränen und Tanz, wie bei Bestattungen der Schwarzen. Zwischen den Noten spielt sich die Vielfalt des Lebens ab. Könner sind am Werk, an Klarinette, Saxophonen, Akkordeon, Harfe, Hackbrett, Trompete, Posaune, Tuba, Kontrabass. Und mit der Stimme.“
(Tiroler Tageszeitung, Ursula Strohal, 6./7.11.2004)
All music written by Markus Kraler / Andreas Schett (AKM) inspired by Johannes Brahms’ Deutsche Volkslieder
All texts from Deutsche Volkslieder
Johannes Eder, clarinet, bass clarinet
Andreas Fuetsch, tuba
Romed Hopfgartner, saxophones, clarinet, bass clarinet
Markus Kraler, double bass, accordion
Angelika Rainer, harp, zither, voice
Bettina Rainer, dulcimer, voice
Cornelia Rainer, bandoneon, voice
Markus Rainer, trumpet, cornet, voice
Sylvia Rainer, voice
Andreas Schett, trumpet, cornet, voice
Martin Senfter, valve trombone, voice
Nikolai Tunkowitsch, violin, viola
Recording Date August 1–3, 2008
Recording Location Veranstaltungszentrum Tulfes
„The quality of the recording is superb, the playing and singing highly professional and performed with more than one twinkle in Franui’s collective eye. My wife, who isn’t very familiar with the Brahms songs, came down flop when she heard the disc. I suspect it will be a frequent visitor to our CD-player during our after-dinner musical séances on Saturday evenings.“
(Göran Forsling, musicweb international)
Weitere Aufführungen
Tiroler Festspiele Erl
Passionsspielhaus Erl
am 18. Juli 2010
Festspiele Südtirol/Alto Adige Festival
Gustav Mahler Saal, Grand Hotel Toblach/I
am 25. September 2010
Veranstaltungszentrum Blaike, Völs
am 20. November 2010
CD-Präsentation:
Treibhaus Innsbruck
Theater im Turm
am 14. Mai 2011
Ludwigsburger Schlossfestspiele
Ordenssaal, Ludwigsburg/D
am 2. Juni 2011
Festival „Wege durch das Land“
Detmold/D
am 3. Juni 2011
Wiener Festwochen
Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal
am 4. Juni 2011
Kunst Fest Spiele Herrenhausen
Hannover
am 10. Juni 2011
Festspiele Mecklenburg-Vorpommern
Viehhaus, Segrahn/D
am 10. Juli 2011, 16:00 Uhr
Academia Vocalis Wörgl
Aula des Bundesschulzentrums Wörgl
am 23. Juli 2011, 20:00 Uhr
Attersee Klassik
Narzbergergut, Straß im Attergau
am 7. August 2011, 20:30 Uhr
Lienz/Osttirol
am 11. November 2011
DELIRIUM
Mozarteum Salzburg, Grosser Saal
am 18. Dezember 2011
Volksoper Wien
am 7. Juni 2012
Weitere Aufführungen
Tiroler Festspiele Erl
Passionsspielhaus Erl
am 18. Juli 2010
Festspiele Südtirol/Alto Adige Festival
Gustav Mahler Saal, Grand Hotel Toblach/I
am 25. September 2010
Veranstaltungszentrum Blaike, Völs
am 20. November 2010
CD-Präsentation:
Treibhaus Innsbruck
Theater im Turm
am 14. Mai 2011
Ludwigsburger Schlossfestspiele
Ordenssaal, Ludwigsburg/D
am 2. Juni 2011
Festival „Wege durch das Land“
Detmold/D
am 3. Juni 2011
Wiener Festwochen
Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal
am 4. Juni 2011
Kunst Fest Spiele Herrenhausen
Hannover
am 10. Juni 2011
Festspiele Mecklenburg-Vorpommern
Viehhaus, Segrahn/D
am 10. Juli 2011, 16:00 Uhr
Academia Vocalis Wörgl
Aula des Bundesschulzentrums Wörgl
am 23. Juli 2011, 20:00 Uhr
Attersee Klassik
Narzbergergut, Straß im Attergau
am 7. August 2011, 20:30 Uhr
Lienz/Osttirol
am 11. November 2011
DELIRIUM
Mozarteum Salzburg, Grosser Saal
am 18. Dezember 2011
Volksoper Wien
am 7. Juni 2012
„Nun haben sich Franui einen anderen Komponisten vorgenommen, der die
Kunst des Liedes in besonderer Weise beherrschte: Johannes Brahms, der
ausgerechnet seine Volkslieder WoO 34 und 35 selbst nicht besonders
hoch schätzte. Vielleicht würde sich das ändern, könnte er sie in
diesen Arrangements erleben: Fast an jedem Instrument solistisch
besetzt, verleihen die zwölf Musiker Sätzen wie ‚In stiller Nacht’,
‚Erlaube mir, feins Mädchen’, ‚Da unten im Tale’ oder ‚Feinsliebchen,
du sollst mir nicht barfuß gehn’ einen so farbenreichen wie
transparenten Klang, der sich je nach Bedarf ein wenig mehr ins
Volkstümliche wendet – dann mit Zither, Geige und Hackbrett im
Vordergrund – oder sich bis hin zum Jazz weiterentwickelt. Natürlich werden die Stücke nicht
brav hintereinander gespielt, sondern erklingen bisweilen in einem
schillernden Pasticcio. Und oft unterbrechen die Instrumentalisten ihr
Spiel und singen eine Strophe mit unverstellten Naturstimmen, fast so
wie man sich den Chor des verwunschenen Bergdorfes vorstellt, aus dem
auch all diese wunderbaren Aussagen zur Liebe zu kommen scheinen." (Südkurier)
Das gefühlte Wirtshaus
„Franui interpretieren Schubert nicht eins zu eins, sondern tief über seine Motive gebeugt, aus den eigenen Nüstern schnaubend. (…) Das Ergebnis ist schlicht großartig. Die metallische Wucht der Besetzung, die Unverblümtheit der Rückführung Schubertscher Romantik ins gefühlte Wirtshaus, wo diese bittere Romantik über ein paar Gläsern Wein schließlich erst ausgebrütet werden musste. Die Souveränität der breitbeinigen, scheppernden Auftritte, die sich plötzlich in feinste, vergeistigte Melodien transformieren. (…) Franuis Schubertlieder haben nicht entweder oder, sie haben Seele und Körper.“
(Christian Seiler, PROFIL)
Doch dann hat dieser Abend noch Franui. Und was machen die für wunderbare Musik! Zum
Niederknien schön. (Im Foyer kann man die preisgekrönte CD „Ende vom
Lied“ kaufen. Nur zu!) Es sind Kompositionen von Andreas Schett und
Markus Kraler, die Motive von Franz Schubert variieren. Dergleichen
haben die Sophiensæle noch nicht gehört. (…) Was für ein Glück.
(Berliner Zeitung)
...zu bestellen beim Label col legno
Die Franui-Bearbeitung der Brahms-Volkslieder kann ab sofort bei unserem Label col legno bestellt werden: um 16 € plus Porto, ab 2 Stück portofrei.
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„Die Musik zum ewigen Kommen und Gehen“
„Lakonisch, komisch, hinreißend schräg: Die Osttiroler Gruppe Franui legt eine neue Doppel-CD zum letzten Thema vor. – Wo ist das Ende vom Lied, wenn Tanzlmusig, Trauermarsch und das ewige Hosianna so nah beisammen liegen? Franui weiterhin auf Spurensuche. Vier Jahre nach ihrer ‚Frischen Ware’, Totengräbers Musik zum Träumen, wagen sie sich einen Schritt weiter vor in die Dunkelheit der schrägen Modulation, unter die Bretter tiefer Ländlichkeit und an jene Grenze leiblicher und musikalischer Existenz, wo die Etikettierung aufgehoben ist. (…) Und wie in der Wirklichkeit ist alles dem wechselnden Lichteinfall und ständigen Wandel unterworfen. (…) Stilistisch ist alles möglich bei Franui, und alles zugleich. Altes und Neues, Volksmusik, Jazz und Klassik, notiert und improvisiert. Tränen und Tanz, wie bei Bestattungen der Schwarzen. Zwischen den Noten spielt sich die Vielfalt des Lebens ab. Könner sind am Werk, an Klarinette, Saxophonen, Akkordeon, Harfe, Hackbrett, Trompete, Posaune, Tuba, Kontrabass. Und mit der Stimme.“
(Tiroler Tageszeitung, Ursula Strohal, 6./7.11.2004)
„Mit Neufassungen von Brahms-Volksliedern auf CD öffnete die Musicbanda Franui einen entstaubten, höchst aktualisierten und als genial zu bezeichnenden Zugang zu Romantik und Volkslied. Franui zeigt auf, dass uns die großen Gefühle der Liebe – Glück, Erfüllung Sehnsucht, Leid – auch dann noch erschüttern, wenn sie entschlackt und in einer unnachahmlichen Mixtur aus deutscher Romantik, alpiner Volkmusik, Schrammel, Zigeunerfolklore, Klezmer, Jazz, Blasmusik und Trauermarsch zwischen Nostalgie und Parodie ankommen. Es ist nicht allein der virtuose Umgang mit den Stilen zwischen Tanzbodenmusik, ‚Soatnmusig’ und großer deutscher Kunst, die einen beim Hören packt, es ist nicht die meisterhafte, detailreiche Orchestrierung allein – es ist alles zusammen und schlicht die unaussprechliche Fülle der Schönheiten dieser Einspielung (…)”
(Thomas Nußbaumer, Kronen Zeitung)
Ereignishaft...
[...] Ereignishaft, wie sich das Saxophon in die Melismen mischt, Hackbrett und Akkordeon eine neue Klangwelt öffnen, die Zärtlichkeit der Tuba, die Qualität der Geigen. Fingerspiel über Sopranperlen, gestörte Affekte, die Entdeckung des Stofflichen und die Intensität der Körpersprache, rasende Gewalten, die Zeremonie der Melancholie und der singende Kölbl, kopfüber vom Bühnenportal hängend: Eine barocke Personage erprobt in lockeren Szenen ohne äußeren Aufwand hochästhetisch und hinreißend sinnlich Lebensgefühl, Kunst, Poesie, Brutalität und das Staunen einer Epoche [...]
(Tiroler Tageszeitung)
Die Besetzung
„Mahlerlieder“
FRANUI Musicbanda
Komposition: Markus Kraler/Andreas Schett
Johannes Eder (Klarinette, Bassklarinette)
Andreas Fuetsch (Tuba)
Romed Hopfgartner (Sopran- und Altsaxophon, Klarinette, Bassklarinette)
Markus Kraler (Kontrabass, Akkordeon)
Angelika Rainer (Harfe, Zither, Gesang)
Bettina Rainer (Hackbrett, Gesang)
Markus Rainer (Trompete, Kornett, Gesang)
Andreas Schett (Trompete, Kornett, Gesang, musikalische Leitung)
Martin Senfter (Ventilposaune, Gesang)
Nikolai Tunkowitsch (Violine)
Daniel Schmutzhard (Bariton)
Die Besetzung
„Mahlerlieder“
FRANUI Musicbanda
Komposition: Markus Kraler/Andreas Schett
Johannes Eder (Klarinette, Bassklarinette)
Andreas Fuetsch (Tuba)
Romed Hopfgartner (Sopran- und Altsaxophon, Klarinette, Bassklarinette)
Markus Kraler (Kontrabass, Akkordeon)
Angelika Rainer (Harfe, Zither, Gesang)
Bettina Rainer (Hackbrett, Gesang)
Markus Rainer (Trompete, Kornett, Gesang)
Andreas Schett (Trompete, Kornett, Gesang, musikalische Leitung)
Martin Senfter (Ventilposaune, Gesang)
Nikolai Tunkowitsch (Violine)
Daniel Schmutzhard (Bariton)
Texte im Booklet zur CD: Scheeles Grinsen
„Kein feierlicher Anlass. Kein Sänger, der sich bebend die Hemdbrust prall atmet. Keine Angst vor Reizhusten. Und keine Angst, sich danach mit dem einen falschen, dem peinlichen Satz zu blamieren. Kein Programmheft – nur die Musik von Franz Peter Schubert.
Man kennt diese klammen Situationen von Liederabenden und Kammerkonzerten. Fünfhundert, manchmal tausend Menschen sitzen aufgereiht in engen Stuhlreihen und zwingen sich mit geradezu herkulischer Kraftanstrengung zu innerer Einkehr. Große Kunst hat immer auch mit Qual zu tun.
Franuis Schubert-Interpretationen sind ein Befreiungsschlag. Sie befreien die Lieder des jungen Komponisten aus der fast zweihundertjährigen Gefangenschaft, in der sie von wechselnden Kennern mit unfroher Strenge bewacht wurden.
(Fortsetzung nächste Seite)
Star des Abends ist das Osttiroler Orchester
Franui. Die Musiker strukturierten das Stück und gaben die Tempi vor.
Die Bilanz: (…) exakt inszenierte Bewegungs- abläufe, einiger Wortwitz
und die fantastische Musik.
(Der Standard)
Musiker
Johannes Eder (Klarinette, Sopransaxophon) – Romed Hopfgartner (Alt- und Sopransaxophon, Komposition) – Markus Kraler (Kontrabaß, Akkordeon, Komposition) – Angelika Rainer (Harfe, Gesang) – Bettina Rainer (diatonisches und chromatisches Hackbrett, Gitarre, Gesang) – Markus Rainer (Trompete, Gesang) –
Andreas Schett (Trompete, Sologesang, Komposition, musikal. Leitung) – Martin Senfter (Ventilposaune, Gesang) – Karlheinz Siessl (Tuba)
Wo man den Blues liebt
Schubertlieder ist gleichzeitig Uraufführung und Blick zurück. Weiter zurück, als man denkt: Franui reisen nicht nur in die Lebenszeit Schuberts, sie ergründen den Humus, aus denen sich sein Material, seine Phantasien zusammen gesetzt haben. Natürlich sind noch die Echos der Heurigenlieder zu hören, man ahnt die wahnwitzigen Violinen, die ihn auf dem Gut des Grafen Esterházy in Zselíz faszinierten. Und dann aber auch das Knarzen der Dielen, das ihm in der Dunkelheit so zusetzte, der ängstliche Blick des Kindes zum Mond, während in der Stube die Uhr schlug.
Franui führen uns in die überfüllten Beisln, in denen Schubert trotz Alkohol, Tabak, Lärm und Schmerzen spielte und spielte und spielte. An Orte, wo er vielleicht schon das scheele Grinsen seiner späten Anverwandten Strawinsky, Schostakowitsch, Weill und Lennon bemerkt hat. Dort, wo man den Blues liebt.“
(Thomas Wördehoff)
... zerreißend schön!
Franui haben mal, in einer Art klanglicher Vorstellung eines Ballsaals
auf einer Almwiese, Schuberts „Deutsche Messe“ eingespielt. Die Alten
in ihrem Tal nennen sie die „Kompassmesse“, weil sie mit den Worten
„Wohin soll ich mich wenden“ beginnt. Aus diesem Witz wird nun
dringlicher Ernst. Mit Schuberts Liedern zeigt der Kompass ins Innere
der acht Schubert-Nico-Körper. Die Akkorde des „Leiermanns“, die
melodische Süße des „Ständchens“, die erhoffte Ruhe in „Wandrers
Nachtlied II“ – all dies sind Momente, in denen die Akteure ein Glück
finden könnten, in einer Umarmung, in der Lektüre eines zerfledderten
Buchs oder auch schlicht in der Erkenntnis, dass der eigene Name
tatsächlich zu einem gehört. Zwar ist dies alles todesnah, doch ist das
Ende keineswegs depressiv, sondern zerreißend schön: Eine Geige spielt
die Melodie von „Abschied“, wie eine schwebende, übermenschliche
Stimme. Der hier nicht gesungene Text lautet: „Über die Berge zieht ihr
fort. Kommt an manchen grünen Ort; muss zurücke ganz allein. Lebet
wohl! Es muss so sein.“ (Süddeutsche Zeitung)
Musiker
Johannes Eder (Klarinette, Sopransaxophon) – Romed Hopfgartner (Alt- und Sopransaxophon, Komposition) – Markus Kraler (Kontrabaß, Akkordeon, Komposition) – Angelika Rainer (Harfe, Gesang) – Bettina Rainer (diatonisches und chromatisches Hackbrett, Gitarre, Gesang) – Markus Rainer (Trompete, Gesang) –
Andreas Schett (Trompete, Sologesang, Komposition, musikal. Leitung) – Martin Senfter (Ventilposaune, Gesang) – Karlheinz Siessl (Tuba)
Die Besetzung
Theresa Dlouhy – Sopran, Terry Wey – Countertenor, Clemens Koelbl – Bariton
NICO and the NAVIGATORS
Musicbanda FRANUI:
Nikolai Tunkowitsch & Lydia Westcombe-Evans - Violine, Viola
Gabriel Hopfmüller - Violoncello
Markus Kraler - Kontrabass, Akkordeon, Komposition
Angelika Rainer - Harfe, Stimme
Bettina Rainer - Hackbrett, Gitarre, Stimme
Romed Hopfgartner - Saxophone, Bassklarinette
Markus Rainer - Trompete, Kornett, Stimme
Andreas Schett - Trompete, Kornett, Stimme, Komposition, musikalische Leitung
Martin Senfter - Ventilposaune, Stimme
Andreas Fuetsch - Tuba
„Ausgehend von den Brahms-Liedern decken die exzellenten
Franui-Musikerinnen und Musiker mit Spiel und Gesang einen akustischen
Festtisch samt reichhaltigem Menü vom leisen Träumen, ländlerartigen
Drehen über Bolero-hafte Steigerungen, Jazz- und Klezmer-Rhythmen bis
zum resignierenden Danse macabre. Lachen und Weinen sind ganz nah
beieinander.“
(Der Standard/APA)
Wunderbar wehmütig widmen sich Franui bei den Bregenzer Festspielen der
Erinnerung. (…)
Laiendarsteller erzählen mitten aus dem Publikum heraus und im Kontext zu den
Liedern fragmentarische Lebensgeschichten, während Franui auf den
Tanzboden entführen, träumerisch auf eine verflossene Schiffsreise
begleiten, stampfend den Balkan erobern oder sich in Jazz-Gefilde
delirieren. Es ist erstaunlich, welche Soundvielfalt sich auf der
Grundlage Deutscher Volkslieder erschaffen lässt und mit wie viel
Gefühl Franui hier völlig angstfrei hantieren, unter anderem in den
berückend-schönen Gesangspassagen.
(Tiroler Tageszeitung)
Auf Schritt und Tritt
„Dort, wo du nicht bist, dort ist das Glück!“ – Mit diesem Satz endet eines der berühmtesten Lieder Franz Schuberts, „Der Wanderer“ (D493) aus dem Jahr 1816. „Ich bin ein Fremdling überall“, bekennt einer, der vom Gebirge kommt und jetzt, da er ans Meeresufer gelangt, bricht ein Lied aus ihm heraus.
Bei Schubert begegnen wir auf Schritt und Tritt solchen Fremdlingen. Sie sagen: „Ich wandle still, bin wenig froh“; sie singen Ständchen, Nachtlieder, an den Mond, an die Musik, an die ferne Geliebte; sie singen vom Frühling, vom Abschied, von der Glückseligkeit. Und sie wandern –
Vergangene Vorstellungen
Händel-Festspiele, Halle a.d. Saale (D) - Uraufführung
am 4./5./6. Juni 2009
Festwochen Herrenhausen, Hannover (D)
am 12. & 14. Juni 2009
Bregenzer Festspiele - KUNST AUS DER ZEIT
am 12. (ÖEA) & 13. August 2009
Radialsystem V, Berlin (D)
am 4./5./6./7. November 2009
Luxemburg, Grand Théâtre du Luxembourg (LUX)
am 27. & 28. November 2009
Radialsystem V, Berlin (D)
am 2./3./4. März 2010
Grenswerk Kunstenfestival, Enschede (NL)
am 30. September & am 1. Oktober 2010
Festival „Nuits de Fourvière 2011“, Lyon (F)
am 4. & 5. Juli 2011
… zerteilte mich die Liebe und der Schmerz
In entlegene Welten ist Franz Schubert nicht nur entlang der schwarzen und weißen Tasten des Klaviers gekommen. In der von ihm verfassten Novelle „Mein Traum“ heißt es: „(…) und mit einem Herzen voll unendlicher Liebe für die, welche sie verschmähten, wanderte ich abermals in ferne Gegend. Lieder sang ich nun lange lange Jahre. Wollte ich Liebe singen, ward sie mir zum Schmerz. Und wollte ich wieder Schmerz nur singen, ward er mir zur Liebe. So zerteilte mich die Liebe und der Schmerz.“
Zarter, intensiver, hintersinniger
„Dort, wo du nicht bist, dort ist das Glück!“ – Mit diesem Satz endet
eines der berühmtesten Lieder Schuberts „Der Wanderer“. Und Schubert
ist es auch, aus dessen musikalischem Lieder-Fundus Franui schöpften
und siebzehn seiner Lieder zu einem höchst poetischen, melodramatischen
Seelendrama be- und verarbeiteten. Und sie taten es in bewährter Manier
– vielleicht noch zarter, noch intensiver, noch hintersinniger wie je
zuvor. Mit den Musikwerkzeugen einer Tanzkapelle bewegen Franui sich an
den Rändern von E- und Volksmusik, dort, wo man durch Spalten und
Brüche in die Abgründe schauen bzw. einen lichten Blick nach oben
werfen kann. Mit Witz und Wehmut gleichermaßen ausgestattet, ist diese
Musik mehr als nur eine Andeutung, dass Glück und Unglück, Freud und
Leid, Vergangenes und Gegenwärtiges parallel zueinander existieren.
(Tiroler Tageszeitung)
„Melancholie zwischen Tanzabend und Leichenschmaus. – Die ungewöhnliche
Zusammensetzung des Ensembles aus Holz- und Blechbläsern, Streichern,
Harfe und Zither ermöglicht Überraschungen: neue Klangfarben, Poesie,
vor allem in den langen, leisen Passagen. Virtuos und ungemein
gefühlvoll singen und spielen die Ensemblemitglieder all die
Melancholie, die aus den teils nostalgischen, teils idealisierenden und
manchmal etwas bitteren Erinnerungen spricht. Wenn die Musicbanda sich
dann steigert, die Geschwindigkeit verdoppelt, sich schneller und
lauter zu drehen scheint und dabei die Eins immer härter betont, dann
ist es, als brülle sie ihren Zuhörern das Leben ins Gesicht.“
(Allgäuer Zeitung)
Musikalische Erinnerung
„… wo du nicht bist …“ – das ist die Weltformel unserer Sehnsucht nach Wanderschaft, zu lesen wie eine Tempoanweisung am Beginn einer Partitur. Die Musiker eignen sich die Schubertsche Musik auf ihre Weise an, das Gerät einer österreichischen Tanzkapelle in der Hand: hohes und tiefes Blech, Holzbläser („süßes Hölzl“), Volksharfe, Zither und Hackbrett. Dazwischen und darüber Streichinstrumente – als Schmiere. In den besonderen Klangfarben werden die volksmusikalischen Inspirationsquellen des Komponisten Schubert hörbar. Zeitgleich hallt Schuberts Klangwelt in der Gegenwartsmusik wieder. Musikalische Erinnerung. – „Der Hut flog mir vom Kopfe, ich wendete mich nicht.“
(Andreas Schett)
Ziemlich brauchbar
Die Musik zu WO DU NICHT BIST ist ein „Liederabend nach Franz Peter
Schubert für Musicbanda und einen verschwundenen Sänger“: Da der
Gesangsvirtuose abends nicht erschienen ist, müssen Trompete,
Klarinette und Saxophon, Posaune, Tuba, Kontrabass, Hackbrett, Gitarre,
Akkordeon, Harfe, Zither und Geige wieder einmal alles selber machen.
Prima vista ist das natürlich ein Problem. Im Musikpavillon geht es
teilweise drunter und drüber. Draußen auch. Wie aber allgemein bekannt
ist, steckt das Richtige immer im Falschen, und darum klingt es letzten
Endes ziemlich brauchbar. Glücklicherweise.
Bläserchor und Stegreifspiel
„Eine einsame Geige flirrt, Saiteninstrumente atmen und blinken, und wir sehen den Abendstern. ‚Die Sonne dünkt mich hier so kalt’ lassen Franui nicht singen, sie setzen die Partie aus dem Wanderer als Bläserchor, und es läuft einem beim Hören kalt den Rücken hinunter. Manchmal werden sie frech, drehen auf und über- oder umspielen Schuberts Musik mit eigenen Linien, angereicherten Harmonien – so machen sie Schubert mit ihrem Stegreifspiel ganz gegenwärtig, volkstümlich und urban in einem.”
(Gabriela Schöb, Neue Zürcher Zeitung)
„Denn bei aller Verfremdung – auch die Kostümierung der Darsteller ist
dezent skurril – wirkt das Ganze so aufrichtig, so berührend, so
unverstellt, dass es von Beginn an mucksmäuschenstill ist im Raum, wo
die Besucher auf Bierbänken und Gartenstühlen sitzen, vor sich einen
gedeckten Tisch mit Suppenteller und Löffel. Eine Anspielung auf
Hochzeitsfeier oder doch eher Leichenschmaus ist diese ins Publikum
getragene Kulisse, denn leise Wehmut ist die vorherrschende
Stimmungslage im Raum: Unglückliche Schwärmereien und unglückliche
Lieben scheinen da auf. Und immer wieder der Abschied, ganz schlicht in
Wort und Musik vorgetragen, frei von Larmoyanz und falschem Pathos.
Schließlich geht das Leben weiter.“
(Südkurier)
Auf Schritt und Tritt
„Dort, wo du nicht bist, dort ist das Glück!“ – Mit diesem Satz endet eines der berühmtesten Lieder Franz Schuberts, „Der Wanderer“ (D493) aus dem Jahr 1816. „Ich bin ein Fremdling überall“, bekennt einer, der vom Gebirge kommt und jetzt, da er ans Meeresufer gelangt, bricht ein Lied aus ihm heraus.
Bei Schubert begegnen wir auf Schritt und Tritt solchen Fremdlingen. Sie sagen: „Ich wandle still, bin wenig froh“; sie singen Ständchen, Nachtlieder, an den Mond, an die Musik, an die ferne Geliebte; sie singen vom Frühling, vom Abschied, von der Glückseligkeit. Und sie wandern –
NUR EIN GESICHT
Uraufführung: So. 27. Juli 2008, Bregenzer Festspiele, Werkstattbühne, 20 Uhr
Zweite Vorstellung: Di. 29. Juli 2008
Komposition: Markus Kraler/Andreas Schett
(nach den Deutschen Volksliedern WoO 33 von Johannes Brahms)
Inszenierung: Cornelia Rainer
Bühne/Kostüme: Aurel Lenfert
Texte/Interviews: Angelika Rainer
Darsteller: Erika Bösch, Friedrich Caser, Herbert Hammerschmidt,
Wilhelm Kiesenhofer, Anni Kneringer, Hermann Kneringer, Eva Kollmann,
Herta Ranner, Waltraud Röbbenack, Marianne Stadelmann, Willi
Stadelmann, Christiane Weis, Margit Uerdingen
… zerteilte mich die Liebe und der Schmerz
In entlegene Welten ist Franz Schubert nicht nur entlang der schwarzen
und weißen Tasten des Klaviers gekommen. In der von ihm verfassten
Novelle „Mein Traum“ heißt es: „(…) und mit einem Herzen voll
unendlicher Liebe für die, welche sie verschmähten, wanderte ich
abermals in ferne Gegend. Lieder sang ich nun lange lange Jahre. Wollte
ich Liebe singen, ward sie mir zum Schmerz. Und wollte ich wieder
Schmerz nur singen, ward er mir zur Liebe. So zerteilte mich die Liebe
und der Schmerz.“
Musikalische Erinnerung
„… wo du nicht bist …“ – das ist die Weltformel unserer Sehnsucht nach Wanderschaft, zu lesen wie eine Tempoanweisung am Beginn einer Partitur. Die Musiker eignen sich die Schubertsche Musik auf ihre Weise an, das Gerät einer österreichischen Tanzkapelle in der Hand: hohes und tiefes Blech, Holzbläser („süßes Hölzl“), Volksharfe, Zither und Hackbrett. Dazwischen und darüber Streichinstrumente – als Schmiere. In den besonderen Klangfarben werden die volksmusikalischen Inspirationsquellen des Komponisten Schubert hörbar. Zeitgleich hallt Schuberts Klangwelt in der Gegenwartsmusik wieder. Musikalische Erinnerung. – „Der Hut flog mir vom Kopfe, ich wendete mich nicht.“
(Andreas Schett)
Vergangene Vorstellungen
Bregenzer Festspiele - KUNST AUS DER ZEIT
am 27. (UA) & 29. Juli 2008
Odeon Wien - OdeonMusik
am 25./26./27. Februar 2010
Deutsches Schauspielhaus Hamburg (D)
am 3. Oktober 2010
Regie und Kostüm: Nicola Hümpel
Bühnenbild & Videokonzept: Oliver Proske
Komposition: Andreas Schett, Markus Kraler
Licht: Peter Meier
NICO
AND THE NAVIAGTORS: Niels Bovri, Christoph Glaubacker, Anne
Paulicevich, Verena Schonlau, Patric Schott, Andreas Schwankl, Gerd
Lukas Storzer, Miyoko Urayama
FRANUI mit Elisabeth Harringer (Violine)
Vergangene Vorstellungen
Bregenzer Festspiele - KUNST AUS DER ZEIT
am 4. (UA) & 5. August 2006
Sophiensaele Berlin (D)
am 10./11./12./13./15./16. August 2006
Muffathalle München (D)
am 7. & 8. Februar 2007
Teatro Due Parma - Teatro Festival Parma (I)
am 25. & 26. Oktober 2007
Mulhouse (F)
La Filature – Festival Trans(e)
am 28. & 29. März 2008
Newstickerle
Kultgefahr! (KURIER über die Schuberlieder-CD)
Newstickerle
Zum Niederknien schön! – BERLINER ZEITUNG über Franuis SCHUBERTLIEDER
Newstickerle
… virtuos gespielt und trotzdem – zum Glück – nicht allzu sauber. (DIE ZEIT rezensiert Franui/Schubertlieder)
Newstickerle
Immer schon geahnt, noch nie so gehört! (Frankfurter Allgemeine Zeitung über die „Schubertlieder“ von Franui)
Newstickerle
„Laut hören, oft hören – und hinter Brahms" Gemütlichkeit öffnet sich ein Seelenraum.“ (Süddeutsche Zeitung über Franui/Brahms)
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Die 9 Musiker mit Stammsitz Innervillgraten/Osttirol vollziehen die musikalische Überführung von einer rechteckigen Fläche in eine andere: vom Friedhof auf den Tanzboden. Wo eben noch am offenen Grab die "Abschiedsglocken" zu hören waren, folgt nun der ausgelassene Tanz mit einem Gerippe - direkt über dem Abgrund, der in die Tiefe fällt, wo der Bretterboden endet.
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Die Musicbanda Franui wurde bekannt, da sie mit dem Gerät einer dörflichen Tanzkapelle Trauermärsche spielt. "Ende vom Lied", die neueste CD des Ensembles, führt vom Tanzboden auf den Friedhof.
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Die 9 Musiker mit Stammsitz Innervillgraten/Osttirol vollziehen die musikalische Überführung von einer rechteckigen Fläche in eine andere: vom Friedhof auf den Tanzboden. Wo eben noch am offenen Grab die "Abschiedsglocken" zu hören waren, folgt nun der ausgelassene Tanz mit einem Gerippe - direkt über dem Abgrund, der in die Tiefe fällt, wo der Bretterboden endet.
Die Musicbanda Franui wurde bekannt, da sie mit dem Gerät einer dörflichen Tanzkapelle Trauermärsche spielt. "Ende vom Lied", die neueste CD des Ensembles, führt vom Tanzboden auf den Friedhof.
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