»Schubertlieder«

10 Musiker; optional: Sven-Eric Bechtolf liest die von Schubert vertonten Liedtexte, u.a. von Johann Baptist Mayrhofer, Ludwig Rellstab, Heinrich Heine, Johann Wolfgang von Goethe

Pressestimmen

„Die Musiker machen nichts, was man nicht auch bei Schubert finden könnte. Aber man muss es aufspüren, so wie diese musikalischen Seelenforscher aus Osttirol. (…) Franui legen die volksnahe Seele Schuberts frei, wärmen sie mit Ländler und Polka, mit Zigeunergeige und Hackbrett, und sind dabei so zart, so vorsichtig, als hätten sie Angst, sie könnten den Liedern Gewalt antun.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Franui interpretieren Schubert nicht eins zu eins, sondern tief über seine Motive gebeugt, aus den eigenen Nüstern schnaubend. (…) Das Ergebnis ist schlicht großartig. Die metallische Wucht der Besetzung, die Unverblümtheit der Rückführung Schubertscher Romantik ins gefühlte Wirtshaus, wo diese bittere Romantik über ein paar Gläsern Wein schließlich erst ausgebrütet werden musste. Die Souveränität der breitbeinigen, scheppernden Auftritte, die sich plötzlich in feinste, vergeistigte Melodien transformieren. (…) Franuis Schubertlieder haben nicht entweder oder, sie haben Seele und Körper.“ (Christian Seiler / profil)