Reigen | Franui | Regina Fritsch, Lesung | Sven-Eric Bechtolf, Lesung

Arthur Schnitzlers „Reigen“ als „Drama mit Musik“: Gemeinsam mit den beiden Schauspielern Regina Fritsch und Sven-Eric Bechtolf – beide Stars des Wiener Burgtheaters – taucht Franui in jeder der zehn Szenen in ein neues musikalisches Milieu ein: das Hausmädchen aus Böhmen geht mit Gustav Mahler Hand in Hand, im Chambre séparée klimpert Erik Satie, die Ausführungen des Dichters begleiten Klänge von John Cage, im ehelichen Schlafzimmer weht zur Erinnerung an die italienische Hochzeitsreise eine Arie von Giuseppe Verdi heran.

Und immer dort, wo es schließlich zum Beischlaf kommt (der im Text lapidar mit drei Strichen angedeutet wird), gibt es viel Platz für Musik. Text und Musik gehen immerfort neue Verbindungen ein. Auf zwölf Stühlen sitzen und spielen die Musiker und die beiden Schauspieler, wobei ein Abend zwischen allen Stühlen und in einem eigenen Format entsteht: kein Konzert, keine Lesung, keine Theateraufführung, kein Musiktheater, kein Hörspiel – und doch von allem etwas.



Kommende Konzerte

Di., 11.02.2020

Burgtheater Wien

 

Credits

Credits

Musik

nach Gustav Mahler, John Cage, Franz Schubert, Erik Satie, Giuseppe Verdi u. a.


Text

Arthur Schnitzler: Reigen

Trailer zum Programm

Trailer zum Programm

Trailer


Pressestimmen

Pressestimmen

Kronen Zeitung

„Großartig gelungen dank der Schauspieler Regina Fritsch und Sven-Eric Bechtolf und der unvergleichlichen Musicbanda Franui!“

Der Westallgäuer

„Das kreative Tiroler Ensemble Franui macht mit zwei hochkarätigen Schauspielern aus Arthur Schnitzlers Skandalstück einen köstlichen Abend. Auch ohne Kulisse und Requisiten entstehen saftige Bilder.“

Vorarlberger Nachrichten

„Wo auf der einen [Franui] wie auf der anderen [Bechtolf & Fritsch] Seite Qualität aufeinander trifft, ergibt das unterm Strich ein ganz zu Recht begeistertes Publikum. [...] Typisch Franui.“

nmz

„[Bei Fritsch und Bechtolf] blühte das Vergnügen, von herber Prostitution bis süßem Gesäusel alle Spielchen sexueller Beziehungen in Schnitzlers virtuoser Sprache zu hören. [...] Franui [...] kongenial. [...] Da blieb [...] nur: Jubel!“