Tanz! (Franz) | Franui | solo

Tanzmusik aus hochalpinem Gebiet und aus der Tiefebene, zwischen Schubert, Bartók und Osttiroler Jungbauernball, quer durch musikalische Epochen und Stile.
Die Musicbanda Franui auf dem Tanzboden? Spielt das 10-köpfige Ensemble aus dem 1402 m ü.d.M. gelegenen kleinen Dorf Innervillgraten in Osttirol (Österreich) nicht vorwiegend Trauermärsche? Sind die Musiker nicht bekannt geworden, da sie mit einem berglerischen Instrumentarium Liedern von Schubert, Brahms und Mahler zu Leibe rückten?
Der Trauermarsch und die Polka sind zwei Seiten ein- und derselben Medaille, lehren uns die Musiker von Franui, der Friedhof und der Tanzboden liegen nahe beieinander. Mit Saiteninstrumenten, die man aus der Volksmusik kennt (wie Hackbrett, Volksharfe, Zither), Holz- und Blechbläsern, Streichern (Violine, Kontrabass) und Stimmen kann man nicht nur Lieder der Romantik verwandeln. Man kann auch auf einer Beerdigung spielen – und auf der Tanzfläche reüssieren. Merke: „Wenn Du einen Trauermarsch vier Mal so schnell spielst, ist es eine Polka.“



Kommende Konzerte

So., 18.10.2020

Festival Musica Sacra, St. Pölten

 

Credits

Credits

Musik

nach Franz Schubert, Béla Bartók, Wolfgang Amadeus Mozart u.a.

Pressestimmen

Pressestimmen

Süddeutsche Zeitung

„[Franui ist] ein Musikerzeugungswunder, deren Klang und Klänge man nie wieder aus den Ohren bekommen möchte, deren wundersamer Sound sich in Herz, Hirn und Seele prägt und der gerade dann, wenn es einem wirklich dreckig geht, jederzeit abrufbar ist und sofort heilende Wirkung zeigt.“

Neue Osnabrücker Zeitung

„Mal mit subtilem Witz, mal mit brachialem Humor, vor allem aber tief empfindsam haben Markus Kraler und Andreas Schett die Musik für das zehnköpfige Franui-Ensemble re-komponiert. So legen Tiroler Harfe, Zither und Hackbrett, Trompete, Akkordeon und Tuba volksmusikalische Wurzeln frei, und gleichzeitig schlägt Franui die Brücke zur Avantgarde.“

Süddeutsche Zeitung

„Was Franui wissen: Viel Kunstmusik ist ohne Sediment der Volksmusik nicht denkbar, und die Wege in dieser sind kurz, vom Jüdischen zum Balkan, von Tirol bis Bayern. Und immer wieder diese Süße, diese zarte, zerbrechliche Süße, die spielerisch leicht verweht wie ein Apfelblütenblatt auf einer Almwiese in 2300 Metern Höhe.“

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